Wer B sagt, muss auch C sagen!

Die größte Katastrophe ist das Vergessen. Atomkraftgegner*innen erinnerten an den gefährlichen Totalschaden, der sich vor 40 Jahren im bayerischen AKW Gundremmingen ereignete. Grüne unterstützen .ausgestrahlt und fordert zusammen mit Bündnispartnern: Nicht nur Block B, auch Block C muss noch 2017 vom Netz!

Unser grünes Wahlprogramm in der Kurzfassung für alle, die etwas mehr als 5 Minuten Zeit haben und die besten Ideen für Nordrhein-Westfalen genauer kennenlernen wollen. Wahlprogramm

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„Grüner Salon“ mit Cap Anamur- Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Strahl

Seit 38 Jahren leistet die humanitäre Hilfsorganistion „Cap Anamur, Deutsche Notärzte e.V.“ medizinische Hilfe im weitesten Sinne in vielen Konflikt- und Katstrophengebieten der Welt. Ihr Vorstandsvorsitzender, der Kinderarzt Dr. Werner Strahl, 71, stellt die Arbeit und Wirkung des kleinen Vereins und seiner vielen freiwilligen Mitarbeiter in den aktuellen Projekten mit eindrucksvollen Bildern und bewegenden Worten dar und nimmt kritisch Stellung zu Fehlentwicklungen in Politik, Entwicklungshilfe sowie unserem Reichtum. Er kommt gerade aus Sierra Leone zurück, wo der Kampf gegen Ebola für’s Erste gewonnen wurde und bleibende Gesundheits- und Sozialprojekte aufgebaut wurden. Weitere Themen werden sein: Die Hungerkatastrophe in Ostafrika (Somalia), Afghanistan, Syrien, Sudan, Zentralafrika u.a.. Zu Mitdenken, Diskussion und eventueller Mithilfe lädt  Strahl herzlich ein. Wir folgen einem Wahlspruch des vor einem Jahr verstorbenen Gründers unseres ungewöhnlichen  Vereins,Rupert Neudeck, der mit Erich Kästner erklärt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“  und seinem eigenen Bekenntnis: „Ich will nie mehr feige sein“.  Seien Sie also mutig und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung bei Vortrag und Diskussion. Übrigens ist Werner Strahl ein ansteckend glücklicher Mensch.

22. März – 19 Uhr

Uwe Schmidt 70 Jahre Wege-weisend

Nach 50 Jahren im paRADies Münster zog ihn die Liebe nach Unna. Und hier strampelt er vor allem im ADFC tatkräftig dafür, dass Unnas Radkultur sich liebevoller gestaltet. Radio-ADFC, Drahteselmarkt-Inszenierungen, Schillerschul-Radeln, Massen-auf’s Rad, Radschnellweg-Ruhr, Drahtesel-TV-Interviews, ADFC-Sprecher-Team… der Elektro-Ingenieur plant leidenschaftlich vernetzt und Umsetzungs-orientiert mit viel Selbstanpacken.

Labereien nerven Uwe. Wenn man ihn braucht, reicht ein Anruf. Bei neuen Entdeckungstouren ist er sofort dabei und führt Fremde und Freundeskreise lebendig auf neue Wege. Und er lebt nicht nur gerädert. An seinem Geburtstag zeigt er mit Patze zu Fuss Freund*innen und Großfamilie (Carla, 4 Kinder, 6 Enkel, Schwester und Anhänge) die Schlaglichter seiner geliebten neuen Heimat Unna – mit Gästen schaut er auch mal über die Schlaglöcher hinweg. Die arbeitet er dann wieder als Sachkundiger Bürger für den ADFC im Ausschuss ab.

Ach, und Kassenprüfer der Unnaer Grünen ist er gottoderwemimmerseidank auch. Und ein bester Freund, den man sich wünschen kann. Danke Uwe und auf viel Windschattenfahren freut sich

Hermann

zum 18.3.2017

6 Jahre Fukushima- GAU

Zum 6. Jahrestag der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Fukushima organisierte die GRÜNE JUGEND  eine Mahnwache an unseren ersten Wahlkampfstand in diesem Jahr.

Infoveranstaltung zum RS1

Die Planungen für den Radschnellweg Ruhr schreiten in großen Schritten voran. Der erste Radschnellweg der Republik wird in den nächsten Jahren auf 101 km Duisburg mit Hamm verbinden und auch durch Unna verlaufen. Als eines der größten Anti-Stau-Programme bietet der RS1 genügend Potential – entlang der Trasse leben 1,65 Millionen Menschen und existieren 430.000 Arbeitsplätze.

Gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr und Strassen.NRW möchte die Kreisstadt Unna über das Gesamtprojekt, den Planungsstand und auch das weitere Verfahren bzw. die Möglichkeiten informieren, die sich für die Stadt Unna bieten.

Donnerstag, 9. März 2017 – 18 Uhr

Ratssaal Rathaus Unna

RS1_Broschuere

 

Offener Brief von der Fraktion an den Innenminister

Lieber und teurer Innenminister Jäger,
liebe Grüne Landtagsfraktion,
liebe Fraktionen in Unnas Rat,

Unnas Grüne finden es gut, dass sich die Landesregierung Gedanken über die notwendigen finanziellen Grundlagen kommunaler Demokratie macht. Unnas Rat stärkt seit Jahren über relativ hohe Fraktionszuschüsse seine qualifizierte Arbeit. Über hauptamtliche Fraktionsgeschäftsführungen, Fortbildungen und Gutachten wird so auch die Arbeit der Ausschußvorsitzenden verbessert und erleichtert.

Die jetzt verordnete Verdoppelung der Aufwandsentschädigung für Ausschussvorsitzende wird von allen Unnaer Ratsfraktionen für unnötig befunden. In der Summe mit den Fraktionszuschüssen ist sie bei der gegenwärtigen Haushaltslage mit chronischem Einsparungszwängen öffentlich nicht vermittelbar. Eine kompensatorische Reduzierung der Fraktionszuweisungen würde Unnas Ratsarbeit negativ beeinflussen. Die Fraktionsgeschäftsführungen haben in der Regel Arbeitsverträge bis zum Ende der Ratsperiode. Freiwilliges Rückspenden der ungewollten Zusatzentschädigungen durch die einzelnen Ausschussvorsitzenden kann vom Gesetzgeber nicht gewollt sein, weil es aufwendig ist und kaum durchsichtig praktiziert werden kann.

Unnas Grüne können der Übernahme der Regelung des § 46 Abs. 1 Nr. 2 GO NRW in die Ratshauptsatzung mit entsprechenden nicht benötigten Zusatzzuwendungen deshalb nicht zustimmen. Wir hoffen auf entsprechendes Abstimmen auch der anderen Fraktionen in Unnas Rat, wie in anderen Gemeinden des Landes geschehen. Von daher bitten wir Landesregierung und Landtag, diesen „zivilen Ungehorsam“ als konstruktiven Schritt zu verstehen. Begründete eigenwillige Wege, kommunale Demokratie zu stärken, sollten mit einer „Ausnahme-Option“ ermöglicht werden. Bei einer Novellierung der Verordnung spätestens zur nächsten Ratsperiode ab 2020 könnten Unnas Erfahrungen nützliche Anregungen liefern.

 
Mit Demokratie-freundlichen Grüßen
Charlotte Kunert
-Fraktionsvorsitzende