Hast du in den Ferien nichts zu tun, dann komm in`s SpontUN 😉

In den Ferien öffnet Wilhelm Sommer das SpontUN für Neugierige montags von 10-14 Uhr. Hermann Strahl mittwochs ab 18 Uhr. Danach ab  19 Uhr ist immer Grüner Ferientreff. Am Donnerstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr sitzt dann unser Fraktionsgeschäftsführer Carsten Hellman in der Geschäftsstelle.

Mit den Grünen nach Münster zu den Skulptur Projekten 2017

Zum fünften Mal seit 1977 ist es wieder so weit: die Stadt Münster verwandelt sich in einen Skulpturraum, den es zu erkunden gilt. Es begann mit den Billardkugeln von Claes Oldenburg  am Aasee, zehn Jahre später ersetzte Jeff Koons das biedere Kiepenkerl-Denkmal durch eine Replik aus silbernem Edelstahl,  zwei Kirschen machte Thomas Schütte berühmt und so ging es durch die Jahrzehnte. Nun, 2017,  ist es wieder soweit:  35 Skulpturprojekte sind über die ganze Stadt verteilt. Die Welt hat sich rasant verändert und so setzen sich die Künstler auseinander mit futuristischen Stadtlandschaften, mit Digitalisierung und dem standardisierten Wohnen. Vor dem Erbdrostenhof lässt die iranische Künstlerin Nairy Baghramian einen Pinselstrich zu einer Stahlskulptur gefrieren.  Ayse Erkmen ermöglicht uns, im Hafen „über Wasser“ (besser „im Wasser“) zu gehen.

Aufbau: Privileged Points/Beliebte Stellen von Nairy Baghramian

Es ist nicht immer einfach, die Kunstwerke zu verstehen – eine einzige Aussage gibt es selten. Wie in der Politik entsteht Sinn erst im Gespräch miteinander. Und das wollen wir probieren.

So bieten wir Grüne für alle Interessierten, die uns nah- und fernstehen , eine Fahrt nach Münster an. Am  Sonntag,  13. August 2017 werden wir morgens um 9:44 Uhr in Unna in den Zug steigen und nach Münster fahren. Dort kann man Skulpturprojekt-Fahrräder ausleihen oder sich zu Fuß auf den Weg machen.

Am Samstag vorher, 12. August 2017,  wird es um 14:00 Uhr im SpontUN eine kleine Einführung in das Skulpturenprojekt von Manfred Hartmann geben.

Kosten entstehen für die Zugfahrt (SchönerTagTicket) und für die Fahrradausleihe in Münster.

Anmeldungen:  SpontUn, Tel. 02303-14511 und unter info@gruene-unna.de

Manfred Hartmann

Komm zur G20 Protestwelle nach Hamburg!

Cem Özdemir hat an die G20-Gegner appelliert, bei ihren Protesten gegen das Treffen in Hamburg auf Gewalt zu verzichten. „Friedlicher Protest ist verbrieftes Grundrecht – Gewalt und Eskalation hingegen sind keine legitimen Formen des Widerspruchs, sondern Ausdruck einer den Rechtsstaat verachtenden Haltung“, sagte Özdemir der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

Und es gibt sie doch: Zukunftsbäume für Unna

Gestern hat Sachverständiger und Berater Dr. Götz Loos das von unserer Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten vorgestellt. Herr Loos hat sich intensiv mit den klimatischen und ökologischen Bedingungen Unnas beschäftigt und ist dabei auf viele Besonderheiten gestoßen. Wie auch schon im seinem Zwischenbericht prognostiziert, gibt es für Unna zwar keine Bäume denen Unna einen perfekten Standort bieten kann, dennoch gibt es Bäume, die mit unserem spezifischen Klima besser umgehen können.

Das Modul ist unterteilt in 5 Listen:

Liste 1:  Traditionell gepflanzte und spontan auftretende Stadtbäume Unnas generell heimischer Herkunft

Liste 2:  Traditionell gepflanzte Stadtbäume Unnas nicht heimischer Herkunft

Liste 3: Nicht-heimische „Zukunftsbäume“ für Unna mit großflächiger Pflanzoption

Liste 4: Nicht-heimische „Zukunftsbäume“ für Unna mit lokaler Pflanzoption

Liste 5: Nicht-heimische Bäume mit eigenständiger Ausbreitung

Wir haben es in dem Gutachten also auch mit einer Analyse zu tun, welche Bäume in Unna heimisch sind und welche sich in den letzten Dekaden neu angesiedelt hat, inklusive einer Analyse, wie gut diese Bäume in das Stadtgebiet passen. Das Gutachten bietet dazu auch eine Einschätzung inwieweit die Stadt von gewissen Arten profitiert oder Nachteile hat.

Mit den vorliegenden Listen ist der erste Schritt getan, um ein Konzept zu Unnas Bäumen zu entwickeln, das multifunktional ausgerichtet sein sollte. Nun kann man konkret nach Gebieten suchen, wo Bäume gepflanzt werden sollten; man kann Gebiete aufsuchen, wo Bäume geschützt werden sollten. Und die Einbeziehung weiterer Akteure, nämlich zunächst der Bevölkerung, wäre sinnvoll. Erste Schritte sind gemacht, aber es braucht noch mehr Resonanz.

Für weitere Module des Konzeptes sollen deshalb einige Fragen gestellt werden – über das, was zu tun ist, nämlich:

  • Was können Stadtbäume für BürgerInnen leisten und was können BürgerInnen für Stadtbäume leisten (dabei auch: Welchen Nutzen haben Stadtbäume für BürgerInnen noch außer klimatischen Begünstigungen?)
  • Welchen konkreten Beitrag liefern Stadtbäume für den Schutz der Biodiversität?
  • Welche Effekte und Anschlusswirkungen haben Stadtbäume hinsichtlich der Bäume in der freien Landschaft?
  • Welche Verhältnisse und Wirkungen weisen Stadtbäume auf im Hinblick auf das weitere Stadtgrün (gepflanzt und spontan) und Bestrebungen zum Urban Gardening?

Dies sind einige Fragen; natürlich sollen noch mehr Fragen gefunden und beantwortet werden. Deshalb erhoffen wir eine Beteiligung möglichst vieler Betroffener – der Bürgerinnen und Bürger, denn sie sind ja von den Bäumen in ihrer Stadt „betroffen“ – Dialoge und Mitmachaktionen sollen in Zukunft das Profil des Konzeptes zu Unnas Stadtbäumen und das „Grüne Band“ weiter schärfen.

Wir laden nun alle Bürger*innen dazu ein, das Gutachten zu studieren und Ideen einzubringen. Wo können noch Bäume sinnvoll gepflanzt werden, welche Gebiete gibt es die genauer untersucht werden sollten und eine Zukunft in Unna haben? Das sind Fragen die wir uns nun stellen werden. Alle profitieren, wenn bei zukünftigen Neupflanzungen Bäume gesetzt werden, die für den jeweiligen Standort am besten geeignet sind.

Eine Erkenntnis dieses Gutachtens wird die Grüne Fraktion Unna in einem Antrag verwenden: Bei der Neugestaltung der Fußgängerzone sollen entsprechend geeignete Bäume neugepflanzt werden. Wenn es nach uns ginge, am besten die Winterlinde, denn was würde sich besser auf dem Weg zur Lindenbrauerei eignen, als dieser nicht nur namentlich geeignete Baum?

Gutachten_Zukunftsbaeume_Unna_Dr_Goetz_Loos_Juni_2017

Wassergymnastik in Unna

Im Hellweger Anzeiger sind in den letzten Tagen vermehrt Leserbriefe veröffentlicht worden, in denen die Politik zum Handeln gegen die Schließung der Schwimmbecken im Katharinen-Hospital aufgerufen wurde. Ratsmitglied Michael Sacher hat sich für die Ratsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen nun noch einmal erkundigt, welche Möglichkeiten es denn geben könne eine Schließung noch zu verhindern.

Zunächst ist es so, dass die Schwimmbecken nicht der Stadt gehören, sondern eben in privater Hand vom Katholischen Krankenhaus betrieben werden. Hier könnte die Stadt auf Weisung der Politik also nur unterstützend tätig werden. Wenn die Stadt aber einen privaten Träger unterstützt, können natürlich zu recht alle anderen Träger fragen, warum wir nicht auch? Zum Beispiel das Evangelische Krankenhaus, das sein Schwimmbecken schon vor einigen Jahren aus finanziellen Erwägungen schließen musste. Also schon eine erste Zwickmühle

Im Gespräch wies das Krankenhaus daraufhin, dass allein die Renovierung des Beckens in einem hohen sechsstelligen Bereich läge; hinzu kämen natürlich noch die stetig wachsenden Betriebskosten, die in keiner Relation mehr zu dem Nutzen stünden.

Selbst wenn jetzt aber die Stadt (Politik und Verwaltung) eine finanzielle Unterstützung zusagen würde, müsste dieses Geld von einer anderen Investition abgezogen werden. Die Stadt Unna befindet sich in einem Sicherungshaushalt und darf nicht einfach zusätzlich Geld ausgeben. Nächste Zwickmühle.

Wir stehen hier also vor einem Dilemma. Es gibt sicherlich niemanden, der oder die sich gegen solch ein Schwimmbecken ausspräche, wenn die Kosten keine Rolle spielen würden. Wir, die Stadt, haben dieses Geld aber nicht über und selbst wenn wir dieses Geld übrig hätten, könnten wir es nicht einfach einem privaten Träger zur Verfügung stellen. Dem privaten Betreiber kann man aber auch keinen Vorwurf machen, da er die Verpflichtung hat auf die finanziellen Verhältnismäßigkeiten in seinem Unternehmen zu achten.

Im Konkreten ist es also eine frustrierende Situation, die sich mit den Gegebenheiten nicht lösen lässt. Gesamtgesellschaftlich wäre zu überdenken, warum es nicht möglich ist ein für die Bevölkerung sinnvolles Schwimmbad geöffnet zu halten. Es wäre also zu prüfen, wie viel Geld zum Beispiel im Gesundheitswesen wofür ausgegeben wird – und wofür andererseits dann eben nicht. Das ist aber eine Frage, die kommunalpolitisch weder aufzugreifen, noch zu lösen ist.

Michael Sacher
Ratsmitglied für Bündnis 90 / Die Grünen

Pulse of Europe am 2. Juli

Das Bündnis Pulse of Europe ruft im Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft Europas am 2. Juli im Kurpark (Zugang Parkstraße) zu einem großen Picknick auf. Wir freuen uns auf Euch und sind selbst natürlich auch vor Ort!

Stadtradel-Finaltour

23. Juni 2017 um 17:00 – 19:00

Start Rathaus
Rathauspl. 1
59423 Unna
Deutschland

Nach 30 km  geht es gemeinsam zur kleinen Abschlußfeier im portugiesischen Zentrum im Bornekamp.

Bei der Abschlußtour und beim Preisfest am übernächsten Sonntag im Bornekamp-Bad ist natürlich auch gut Gelegenheit nicht nur über Ergebnisse sondern auch über Erlebnisse beim Stadtradeln zu sprechen…