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TTIP? So nicht!

 

Wir wollen gutes Essen ohne Gift und Gentechnik, eine saubere Umwelt und gerechte Arbeitsbedingungen. TTIP und CETA gefährden dies und das wissen wir nicht erst seit TTIP-Leaks. Viele Bürgerinnen und Bürger teilen unsere Vorbehalte gegen die Abkommen. Wir helfen für die deutschlandweiten Demonstrationen am 17. September zu mobilisieren.

25. Green Open beglückend geglückt

54 Ausgespielte sahen anfeuernd das spannende Green-Open-Finale, das Eduard Gutfreund/Holger Patzelt mit 13:7 gegen Jonas Flüß/Dieter Balsam auf höchstem Niveau gewannen. In den Halbfinalen waren Tosse Büsing/Wolfgang Ruck und Akki Müller/Gudrun Strahl ausgeschieden. Unter dem Dach der Kastanienallee am Eiswiesenspielplatz des Kurparks endete das Boule-Jubiläumsturnier nach acht Stunden Eisenkugeln äußerlich trocken trotz einiger Schauer.

Die Stimmung war den ganzen Tag gespannt und dennoch fröhlich. Die harten Bodenverhältnisse brachten einige Leger*innen fast zur Verzweiflung, doch durch den ausgelosten Orts- und Partnerwechsel „auf gut Glück“ in jeder der vier Vorrunden gab es immer wieder neues Glück. Auch wer kein Spiel gewonnen hatte, fand Freude und oft sogar neue Freude. Erstmals war die Bouleabteilung vom TV-Kaiserau in Unna dabei. Und mit der 8jährigen Lina Grundmann stellten sie die jüngste Teilnehmerin.

Den „Goldenen Lappen“, der Wanderpokal für die größten „Freudenspender der Green-Open“, wanderte von Karl Dittrich an Heidi&Rolf Miller, die den ganzen Tag ruhig und aufmunternd die Turnierleitung übernommen hatten. Grüne Pfeifen, Flaschenöffner, Sonnenblumen, selbstgezogene Myrthen, Marmeladen aus Unnas Natur… und „Primitivo-Öko-Rotwein waren die artgerechten Trost- und Prostpreise für die bunte Runde. Übrigens wurden nebenbei 150€ für die Caritas-Flüchtlingshilfe gespendet. „Wie die Green-Open in ihrem zweiten Vierteljahrhundert aussehen werden, ist jetzt Gesprächsthema in der Bouleszene und bei Grüns!“

Hermann Strahl, 22. August 2016

Brombär-Holunder-Jagd eröffnet

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Unna hat ca. 7 Kilometer Brombeerhecken, von deren ca. 942 Kilo Frucht höchstens 17% geerntet werden. Ob als Marmelade, Saft oder Fruchtsoße…, veredelt durch zur ähnlichen Zeit erntbaren Holunderbeeren. Grün hat einges gesucht, gefunden, probiert. Unser Rezeptbuch freut sich auf Ergänzungen. Unser Brombeerberater Dr. Götz Heinrich Loos freut sich auf Fragen, denn er weiß wunderbare Geschichten über all die 79 Brombeerarten, die er bisher gefunden, manche sogar entdeckt, hat. Übringens ist Brombeersex eine ganz besondere Geschichte – und seit der letzten Eiszeit wenig praktiziert… Gut 20 Gläschen Brombeer-Holunder-Marmelade sind Preise bei den Green-Open. „Schwarz-Rot zum Kochen gebracht – voll appetilich“ ist ein treffliches Motto.

PIII 3c – BrombeerHolUN-Rezepte-2013

Fairfahren

Entspannte Debatte über Radfahren in Fußgängerzone ist möglich!

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Die Debatte um Immer-Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer findet auf vielen Ebenen statt. Beim Ferienplenum am 3. August kamen im Grünen SpontUN unterschiedliche Meinungen, Ideen und Ängste kontrovers, sachlich und respektvoll zur Sprache.  Die klare Tendenz bei Grün und parteilosen Gästen war: Die Fußgängerzone sollte als Ort für Flanieren und entspanntes Begegnen gestärkt werden. Und es gibt allerhand Verbesserungsmöglichkeiten – auch für Radfahrer. Vor einer Entscheidung ist eine breite offene Diskussion wichtig, damit das Ergebnis dann auch von allen Beteiligten akzeptiert und durchgesetzt wird.

Wer auf die Überschrift klickt, findet die zusammengefasste Argumente und persönliche Diskussionsbeiträge zum Thema. Grün ergänzt und veredelt gern durch Ihre Impulse!

Freundlich Fairkehren in Unnas Herz

Grün freut sich auf engagiert-rücksichtsvolle Diskussionen

FUZO-Freigabe für`s Radeln? Der Spät-RADikalisierte Klaus Göldner, jetzt FLU-Fraktionschef, will den Weg frei beschließen. ADFC und Grüne hatten gegen langen Widerstand von SPD, Göldner und seiner Ex(partei) CDU, die 9-19 Uhr Lösung ausfairhandelt. fuzo-schiebenDie Grafik stammt aus einem Flugblatt, das Polizei und auch ADFC und Grüne Hilfssherrifs in der Bahnhofstraße verteilten. Radfahren auf den schmalen und gefälligen Bahnhofstraße hat zu Unfällen und Angst geführt. Grün beteiligt sich gern an der frischen Debatte, wo und wie gefahrenarm mehr Radfahren in Unnas Begegnungsmeile möglich sein kann. Angst ist schlimmer als Radschieben. (Zum Weiterlesen bitte auf Überschrift klicken)

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Ostendorff: Nur Wert-bewußtes Handeln rettet Milchbauern, Klima und Wiesen!

Appetitanregend waren die Linsen-Cocktails, die die Behmenburger Apfelscheunenwirtin Regine Birkelbach lecker zubereitet hatte. Friedrich Ostendorffs Bilder, Fakten und Prognosen zur Milchkrise machten jedoch Magengrimmen. Die von Bauernverband und CDU durchgesetzte Milchproduktionsentgrenzung in Tateinheit mit Förderungsverlockungen für Stallaufstockungen hat viele Bauern dazu gebracht ihre Kuhherden mehr als zu verdoppeln. In den Großställen wird statt Eigenheu meist auch Import-Soja verfüttert. Deutschland wollte Milchexportweltmeister werden. Die Weltüberproduktion von Milch über den Durst liegt derzeit bei 35 Millionen Litern …

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Besuch von Robert Habeck – Ein intellektueller Pragmatiker

Die Veranstaltung trug den Titel „Wollen wir nicht wieder mutig sein?“ Robert Habeck hat die Frage für sich bereits beantwortet: Er verzichtet ganz bewusst auf einen Rückfahrticket in den Kieler Landtag, wenn er sich als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl bei den Grünen bewirbt. Das Etikett des Freigeistes und Querdenkers hat er in der Vergangenheit von vielen bekommen. Bei seinem Besuch im SpontUn stellte er uns vor, was er vorhat. Weiterlesen…

Beitrag von Charlotte Kunert im Haupt- und Finanzausschuss vom 30.06.2016

Zur gewünschten Altersteilzeit von zwei Beigeordneten der Kreisstadt Unna, erläuterte die Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert die Bedenken der grünen Fraktion mit folgendem Wortbeitrag:


Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

Beigeordnete werden vom Rat für die Dauer von 8 Jahren gewählt.
Der Gesetzgeber hat sich hierbei etwas gedacht: Einerseits sind sie als Beamte der Kommune zu besonderer Loyalität verpflichtet, andererseits gibt der festgelegte Zeitraum Sicherheit über personelle Kontinuität an der Verwaltungsspitze.
Der geforderten Loyalität und der verantwortungsvollen Aufgabe wird ja schließlich auch über die Besoldungsstufe Rechnung getragen.
Den Menschen zu sagen, das ist jetzt alles egal, die Beigeordneten haben für sich einen neuen Lebensentwurf entwickelt, halten wir für ein fatales Signal.
Wie wirkt das auf die Menschen, die Monat für Monat um ihren Job bangen?
Nicht immer kann man oder Frau alle Menschen gleich behandeln.
Wir wollen jedoch, dass die Menschen das Gefühl haben, es ist gerecht, was sich die Verwaltungsspitze überlegt hat. Und das ist es nicht.
Wenn ich mich über acht Jahre für eine Aufgabe wählen lasse und dafür überaus angemessen entlohnt werde, stelle ich mich der Aufgabe. Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt.
Das sind die Maßstäbe, an denen wir uns messen lassen müssen. Sonst entfernen wir uns so weit vom Gerechtigkeitsgefühl der Menschen, wie es uns die Vorstände von Großunternehmen täglich vormachen. Das sollte für uns kein Beispiel sein.

Zusätzlich problematisch ist, dass bei der geplanten Variante der alte Rat für den neuen beschließt – und aufgrund der gemachten Erfahrungen damit zu rechnen ist, dass sich bei den aktuellen Mehrheitsverhältnissen CDU und SPD die Pöstchen in trauter Einigkeit untereinander aufteilen. Der neue Rat muss dann mit den vom alten Rat gewählten Spitzenbeamten umgehen. Das ist alles andere als fair – auch nicht für die neuen Beigeordneten.

Grüner Zukunftsratschlag mit Robert Habeck

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Schleswig-Holsteins Umweltminister und Vizeministerpräsident Robert Habeck bewirbt sich um die Grüne Spitzenkandidatur bei den Bundestagswahlen 2017. Grün freut sich darauf, dass er seine Ideen, Grüne und Republik aus den Jammertälern zu locken, am Freitag in Unna diskutieren wird.