Leidensbild Verkehr braucht machbares Leitbild

Prof. Oscar Reutter, Wuppertal-Institut, stellt im Grünen Salon das Leitbild autofreies Elberfeld vor

Beim Stadtradeln besichtigte Team-Grün begeistert Schwertes erste 
autofreie Siedlung und nahm Ideen für Unna mit

Unnas Verkehrsleidbild ist der Stau. Das Kofferraum-Shopping bei Bremme, Campus-Autoparklätze im Kurpark, Parkhausneubaupläne auf der Busbahnhofstiefgarage… Die chronische Verstopfung ist machbar.

Es geht (und fährt sich) auch anders. Mit positiven Leitbildern und Taten sind immer mehr Städte auf dem Weg zu besserem Leben mit weniger Risiken und Nebenwirkungen. Fahrradfreundlichkeit, attraktiver Nahverkehr, Autoteilen… in Unna wird regelmäßig darüber geredet – und eher gegenteilig gehandelt.

Im Grünen Salon am Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, im SpontUN, Wasserstraße 13, wird Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, Wuppertal-Institut und Bergische Universität, am Beispiel des Leitbildes „autofreies Wuppertal-Elberfeld“ Hoffnungsschritte für lebensfreundliche Mobilität vorstellen.

Im Tal zwischen recht steilen Bergen ist Verkehr besonders stickig. Aber aus dieser Not wurde schon die Schwebebahn erfunden. Reutter und sein Team sind optimistisch, dass Wuppertal weitgehend autobefreit werden kann. Er lebt schon 30 Jahre gut ohne eigenes Auto. 2.000 km jährlich fährt er noch mit Leihwagen oder Car-geshared.

Unna hat bewegliche Menschen, das hat auch in diesem Jahr wieder das Stadtradeln gezeigt. Ihr Leidensdruck und ihre Lebenslust, Bahnanschlüsse und Landschaftsprofil sind eine gute Basis für eine Verkehrswende in Unna. Zum Grünen Salon sind alle herzlich geladen, die frischen Wind in Unnas Lastluft bringen wollen. Thomas Weigel, Stadtwerke-Mobilitätsentwickler, hat seine Teilnahme zugesagt.

 

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