Allgemein

Alles was nirgendswo anders reinpasst

Sägensreiche Bürgerbeteiligung

Alle Jahre wieder startet Unnas Grün ins Neue Jahr beim Tag der Weide. Bürgerbeteiligung im Grünen mit Spaten und Säge schafft Hoffnung. Die halbe Grüne Ratsfraktion legte Hand und Herz an, Vorstand und Basis natürlich auch. Danke an Heimatverein und Nabu und auch an den ADFC, der zum 20. Mal artgerechtes Anradeln ermöglichte. Am 18. Januar gründet sich die Grüne Umwelt-AG wieder, die übers Jahr weiter Unna begrünen und zum Erblühen bringen will und wird!.

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und dies habt zum Zeichen…

Unnas Grün wünscht allen Lebewesen erfülltes Leben. Nach einigen Erholwohltagen starten wir gemeinsam mit vielen beim Tag der Weide ins Neue Jahr. Die Bürgerbeteiligung mit Spaten und Säge tut nicht nur Bienen gut! Grün freut sich auf viel zusammentUN 2018ff.

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Straßennamen und Erinnerungskultur  – Wen interessiert’s? Was tun?

In einem Sketch von Heinz Erhardt spricht der Komiker über „Ludwig Uhland, dem Erfinder der gleichnamigen Straße“ . Damit trifft er den Nagel auf den Kopf:  Wer macht sich schon viel Gedanken über den Namen der Straße, in der er lebt, über die sie täglich geht? In Unna erzählte mir kürzlich jemand von der „Freilichgradstraße“ – und meinte damit freilich Ferdinand Freiligrath, der dichterische Unterstützer der Revolution von 1848.

So ist es nicht verwunderlich, wenn  der von Bürgermeister Kolter einberufene Arbeitskreis Straßennamen, der die Benennung der Wagenfeld- und Lerschstraßen untersuchen soll, nur auf ein geringes öffentliches Interesse stößt.  Es sollte erörtert werden, warum wir überhaupt Straßen nach Personen oder Ereignissen benennen und warum es dann z. T. auch solche  waren, die sich wie Karl Wagenfeld und Heinrich Lersch aktiv für den Nationalsozialismus engagiert haben.  Warum in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Zu einer Zeit also, in der man einerseits mehr historische Sensibilität hätte erwarten können, die anderseits aber auch geprägt war von den alten braunen Kadern. Der Arbeitskreis hat zur Klärung dieser Fragen mehrere Wissenschaftler angehört.

Festzuhalten ist, dass die Benennung einer Straße nach einer Person oder einem Ereignis immer von Ehrerbietung zeugt und nie nur informieren will. Es gibt schlichtweg keine „Hitlerstraße“ mehr. Doch nicht immer haben wir es mit weltbekannten und eindeutigen Bösewichten zu tun.

Heinrich Lersch ( 1889-1936) war ein Kesselschmied, der sich in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts als Arbeiterdichter einen Namen gemacht hat, dessen Herkunft also eher zur politischen Linken passt. Lersch zog als Soldat in den Ersten Weltkrieg.

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SpontUN gerädert

Der Hellweger beschrieb die Grüne Not, dass nach 224 Radausgaben an Flüchtlinge die Spendenräder ausgegangen waren und gut 50 Räder wurden gespendet. Jetzt sind 2.-Sitzungsraum und Garage voll gerädert. Das kleine Schraub-Team würde sich über helfende Hände und Herzen freuen!

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Grüner Salon: „Geo-Engineering“ mit Wibke Brems

Am 20. September um 19 Uhr kommt Wibke Brems (energiepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion NRW)  ins SpontUN (Wasserstraße 13, Unna)

In unserer Veranstaltung „Geo-Engineering – Klimaretter oder Verantwortungsaufschub?“ geht es um die Potenziale und Gefahren der Technologie, durch die freigelassenes CO2 mittels gigantischer Maschinen aus der Luft gesogen wird. Das soll zwar gut fürs Klima sein, birgt aber auch so seine Tücken.

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