Allgemein

Alles was nirgendswo anders reinpasst

28. Green-Open. Grün boult nicht nur um Stimmen

Kommenden Sonntag, 25. August, rollen ab 10 Uhr auf der Kastanienalle an der Eiswiese im Kurpark-Königsborn wieder die Kugeln. Um 11 Uhr starten dann die XXVIII. Green-Open, das älteste Boule-Turnier im östlichen Ruhrgebiet. Zwischen 50 und 97 Boulespieler*innen (Anfänger*innen haben angemessen sonderliches Glück) werden in vier Vorrunden in Paaren (Doublette) frei zusammengelost. Nach dem Halbfinale wird gegen 18 Uhr das Finale angepfiffen.

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7 km Brombeeren in Unna: natürlich, köstlich & kostenlos

Der Plastiknapf mit 100g Brombeeren kostet heute bei REWE 1,43€. Allein am alten Güterbahnhof schenkt die Natur Unnas Menschen einige Zentner der schmackeligen Beere. Bei der dritten „Grünen Brombär-Jagd“ wurden am Mittwoch gut 9 kg gesammelt, verarbeitet und vernascht. „Den Reichtum der Natur auch Finanzschwachen eröffnen!“ ist ein schöner sozialer Nebeneffekt. Bis nächsten Mittwoch wollen Grüne Geschmacksverstärker*innen das Brombeer-Köchbüchlein veredeln. Wie immer freuen sie sich über Bürgerbeteiligung.

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Wir wollen uns und alle, die auf ein ökologisch-soziales-friedliches Europa hoffen nochmal in gute Schwingungen bringen. Sven Giegold wird life zugeschaltet. Die anderen werden sich kurz fassen. Impulse aus dem Publikum sind erwünscht. Durch den Abend führt Unnas Lieblingsmoderatorin Claudia Keuchel (Hölle Unna, Drahteselmarkt…). Ein Wahltipp mit artgerecht-charmanten Preisen ist fast fertig!

Übrigens findet die Veranstaltung nicht zufällig im Schalander der Lindenbrauerei statt. Das Lieblingskulturzentrum der Unnaer Grünen wäre heute ein Parkplatz, hätten wir nicht die Industrieruine mit EU-Millionen retten können!

 

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Was ist dran am Insektenschwund?

3/4 weniger Insekten als noch vor 20 Jahren. An der Studie die das belegt hat u.a. auch Thomas Hörren mitgearbeitet. Der Käferforscher kommt zu uns ins SpontUN und berichtet am 10. April über seine Erkenntnisse.

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Grün ist die Hoffnung – nach dem Neujahrsempfang noch hoffnungsvoller

Mit 173 Besucher*innen war der Grüne Neujahrsempfang der bisher bestbesuchte. Und das, obwohl der Grüne Sympathie-Verteiler aus Datenschutzgesetzestreue weitgehend gelöscht wurde. Die Neugierde auf Grün war groß, erfreulicherweise auch bei den Besinnlichen in Unnas GroKo-Parteien und der Verwaltung, aber vor allem in vielen Initiativen unserer Stadt.

Gudrun Bürhaus, Unnas Grüne Sprecherin, schlug in ihrer launigen Begrüßungsrede  den Bogen von der Grünen Enttäuschung, dass Ihre Klimakatastrophenprognosen durch die Wirklichkeit dramatsich übertroffen würden, bis zur Herausforderung der Politik Medienmündigkeit zu erreichen, zu praktizieren und im Bildungssystem zu verankern. „Der letzte Döspaddel kann den größten Quatsch tausendfach verbreiten, das Netz intelligent zu nutzen und die Informationen qualifiziert einzuordnen, kann sehr anspruchsvoll sein.

Charlottes Kunerts Rede wünschte mehr Mut gegen die phantasielose GroKo-Politik und Parteibuch-Pöstchen-Besetzerei. Angesichts verfahrener Projekte wie Bremme Mühle, Kreishauskreisel, kleinmütige Schulplanung am Hertinger Tor und in der Einflugschneise… rief die Grüne Fraktionsvorsitzende zu verstärkter Bürgerbeteiligung „für das bunte, offene, liebens- und lebenswerte Unna“ auf.

In ihrer Tandem-Rede rockten die Grüne-Jugend-Sprecherinnen „total motiviert“ den Saal. Neugründungsmotorin Sarah-Lee Heinrich übergab charmant, gewitzt und gerührt die Sprecherinnenrolle an „unglaublich starkejunge Frau“ Eva-Lotta Vogt. „Gemeinsam haben wir mit Aktivist*innen der ganzen Welt für den Erhalt des Hambacher Waldes gekämoft. Und zwar mit Erfolg, denn: HAMBI BLEIBT!“. Die Grüne Jugend, in zwei Jahren von 5 auf 25 Mitwirkende gewachsen, arbeitet aktuell Feminsmus auf. Danach steht Wirtschaft und Umwelt an. Und natürlich ab sofort Europawahlkampf. „Für ein Europa, in dem der Mensch im mittelpunkt steht, und nicht die Nationalität. Ein Europa, in dem wir nachhaltigkeit vor Gewinnmaximierung setzen. Ein Europa, in der die Utopie einer Welt ohne Grenzen im kleinen Wirklichkeit werden kann!“ Und mit einem optimistischen Schluß: „Unterschätzt die Jugend nicht, wir werden große Dinge bewegen!“ Bei der strahlenden Aura der beiden applaudierten die Alten im Schalander besonders angesteckt.

Die erste der traditionellen Ehrungen im Geiste des Zauberers von Oz ging an das Hebammen-Team des Geburtshauses.  In ihrer Würdigung schilderte Uta Steinmaus vom Grünen Vorstand die unmöglichen Rahmenbedingungen für Hebammen in Deutschland. „Hier in Unna haben wir es vergleichsweise gut. hier haben 2004 Ulla Kayser und Christine Falk das Geburtshaus in der Wasserstraße gegründet. Es bietet Frauen und ihren Partnern individuelle Begleitung vor, Während und nach der Geburt“. „In jedem Anfang liegt ein Zauber inne…“ mit der anmutigen Zeile aus dem Rilke-Gedicht Stufen begann Uta Steinmaus ihre Rede. Und es hatte etwas Zauberhaftes, dass die  Vorrednerin Eva-Lotta im Geburtshaus ihre erste Lebensstufe betrat. Und am Rande kam dann auch noch raus, dass die ersten Zusammenkünfte der Hebammen in den frühen 90ern im SpontUN stattfanden (damals in der Gesellschaftsstraße gelegen).

Zum Abschluß gab es ein Lobessummen von Vorstandsfrau Patricia Morgenthal auf die Honigdiebe-AG der Peter-Weiß-Gesamtschule. Seit 1986 arbeitet die AG. Sie war die Grundlage für den Schulgarten mit Hochbeeten und Gewächshäusern und allerlei Getier, der jetzt statt geplanter Bebauung das Schul- und Stadtleben bereichert. Schön ist es zu erleben, dass Katrin Fahrenhorst jetzt als Lehrerin die Arbeit ihres Vaters (zufällig wurde Mutter Jenny schonmal für den Schulgarten grün geehrt) weiterführt, wobei der Alte natürlich nicht vom Honig lassen kann.

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Pressemitteilung – Grundschulneubau am Hertinger Tor von vornherein zu klein geplant

Leidtragende sind Schüler und Lehrer

Mittlerweile gewinnt der Fakt der steigenden Schülerzahlen auch in Unna an Bedeutung. Denn der Neubau der Grundschule am Hertinger Tor ist für einen dreizügigen Betrieb konzipiert und der ist faktisch belegt schon jetzt zu klein.
In der Auftragsbekanntmachung wird der Auftrag wie folgt beschrieben :
„Die Kreisstadt Unna beabsichtigt, auf dem Gelände am Hertinger Tor einen neuen Bildungsstandort zu schaffen. Dazu sollen zwei bestehende Grundschulen zusammengelegt werden und dafür am Standort Hertinger Tor eine neue 3-zügige Grundschule mit einer Sporthalle gebaut werden. Ergänzt werden soll diese Schule durch ein Familienzentrum, das aus einer 4-gruppigen Kindertagesstätte mit ergänzenden Räumen besteht. Eine Machbarkeitsstudie dazu liegt bereits vor, die als Grundlage für diese Ausschreibung herangezogen wurde. Die Einreichung des Bauantrags soll bis zum 30.11.2019 erfolgt sein. Die Übergabe an den Nutzer ist für Juli 2023 festgeschrieben.“

Sprechen Schulverwaltung und Bauverwaltung nicht miteinander, dass eine Ausschreibung rausgeht, die an den Realitäten vorbei geht?
Die zuständige Beigeordnete reagierte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses, als diese Frage aufgeworfen wurde, mit Achselzucken, und das Bauderzernat bringt ohne weiteres Hinterfragen die bereits jetzt schon überholte Ausschreibung auf dem Weg. Das ist kein abgestimmtes Verwaltungshandeln.
Hinweise im Schulausschuss vom Vorsitzenden Michael Sacher wurden nicht ernst genommen.
Bündnis 90/ Die Grünen fordert, dass sich die Verwaltung Gedanken machen soll, wie sie dies ausschreibungstechnisch hinbekommt.
Dabei sollte auch erneut darüber nachgedacht werden, wie von den Bündnis 90/Die Grünen in der damaligen ABSV-Sitzung angeregt, ob angesichts der Bedeutung der Maßnahme nicht ein klassisches Wettbewerbsverfahren mit mehreren potentiellen Bieterinnen und Bietern sachgerechter ist als das jetzt ausgeschriebene Verhandlungsverfahren mit maximal drei bis fünf Bietern laut Ausschreibung. Einen Schulneubau jetzt in dieser Form auszuschreiben, wenn bereits heute feststeht, dass die Räumlichkeiten nicht ausreichen werden, ist angesichts etwaiger drohender Mehrkosten nicht vermittelbar und letztlich ein Fall für den Bund der Steuerzahler.

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Geräderter Dank

2016 starteten wir beim Grünen Neujahrsempfang die Arbeitsgruppe-Flüchtlingsräder. Letzte Woche haben wir das 352. Rad übergeben. Grün bedankt sich herzlich bei den gut 400 Radspender*innen (leider mußten wir einige irreparable Räder ausschlachten), bei unseren Helfer*innen von Caritas und ADFC. Und bei den vielen Flüchtlingsbegleiter*innen, die unseren Neubürger*innen schöne Wege in der neuen Heimat zeigen. Mehr&Mitmachen.

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Haushaltsrede von Charlotte Kunert im Rat der Kreisstadt Unna am 13.12.2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, geehrte Ratskolleginnen und Kollegen, liebe Besucherinnen und Besucher dieser Ratssitzung,
wie in den Jahren zuvor beginne ich in meine Haushaltsrede mit den Worten vom Filmemacher und Schriftsteller Herbert Achternbusch: „Du hast keine Chance, aber nutze sie!“.
Im Gegensatz zu den Jahren zuvor fällt meine Rede diesmal kurz aus, denn alles was gesagt werden muss, wurde von uns bereits gesagt. In diesem Sinn hat sich leider nichts bewegt oder verändert.
Vorab ein herzliches Dankeschön an die Verwaltung und die Kämmerei. Sie haben sich wieder viel Arbeit gemacht…aber…
Wie schon vor vier und zwei Jahren ist diese Haushaltsvorlage eine Anhäufung von Einzelmaßnahmen, die keine Linie ökologischer, kultureller und sozialer Stadtentwicklung erkennen lässt, die Bürgerinnen und Bürger nicht einbezieht und die politischen Mitbewerber ignoriert. Wir bewerten auch diesen Entwurf als ideen- und konzeptionslos. Anstatt von Flickschusterei in Einzelbereichen wünschen wir uns weitergehende konzeptionelle Aussagen zu den Themen Kultur, Umwelt, Stadtentwicklung, Schule und Soziales.
Wir Grünen haben uns auch in den vergangenen zwei Jahren nicht entmutigen lassen und immer wieder versucht mit unseren Argumenten zu überzeugen.
Doch…..gegen eine phantasielose GroKo hatten wir bislang keine Chancen.
Wir haben uns Mut in diesem Stadtrat gewünscht:
Mut sich unliebsamen Themen anzunehmen und sie auch durchzusetzen, um Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.
Mut für eine phantasievolle Entwicklung unserer Stadt. Hier sei die ganze Konzeptionslosigkeit am Beispiel des beabsichtigten Realschulneubaus an der Stelle, wo der Fluglärm am größten ist, gesagt. Dieses Beispiel zeigt doch am besten, dass dieser Politik überhaupt kein Plan zugrunde liegt und dass dieses Hü und Hott sogar die Gesundheit von Schülern und Lehrern zu beeinträchtigen droht.

Auch der Neubau einer Grundschule am Hertingertor- da hatten wir uns noch vor zwei Jahren gefreut, dass sich was wirklich Neues entwickelt, aber auch da siegte die Phantasie- und Planungslosigkeit. Und dann noch die Straßenbauten und die Stadtentwicklung, die Planung der Fußgängerzone.
Mut auch mal Menschen in Amt und Würde zu heben, die kein Parteibuch haben oder mal um die Ecke denken.
Mut auch mal gegen die eigene Fraktion zu stimmen.
Insgesamt zeigt sich, dass hier keine neu aufgestellte Zukunft gestaltet werden soll sondern weiterhin lediglich Mängel verwaltet werden.
Unna verschläft den Anschluss an eine zukunftsfähige Umgestaltung unserer Stadt.
Wenn es nach uns ginge müssten im Haushalt Konzepte wie Energiegewinnung vor Ort mit Solardächern, schatten-spendendes Grün in der Fußgängerzone für heiße Sommer, und eine Autofreie Innenstadt mit Car- und Bikesharing stehen. Entwicklungen in dieser Richtung finden bereits in vielen anderen Städten und oft sogar auch mit den Stimmen von CDU oder SPD statt.
Trotz unserer Ablehnung des Doppelhaushaltes 2019/2020 bieten wir Ihnen weiterhin eine konstruktive und auch kritische Zusammenarbeit an.
Und noch einmal frei nach Herbert Achternbusch, wie schon in den Jahren zuvor:
„Sie alle hatten eine Chance und haben sie leider wieder einmal nicht genutzt!“.
Ich wünsche allen Anwesenden, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles und gesundes Jahr 2019!

Zur Wahl der Beigeordneten
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geehrte Ratskolleginnen und Kollegen,
diese Wahl ist unserer Meinung nach eine ausgeklüngelte Entscheidung zwischen SPD und CDU.

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Grüne Raumteiler

Unna hat viele schöne Räume ob in Kirchen-, Stadt-, Vereins- oder Wirtsbesitz. Einige wurden stillgelegt oder wackeln.  Das Grüne SpontUN steht seit 36 Jahren allen Gruppen und Grüppchen, die Unnas Leben bereichern, offen. Im Bild der gedeckte Tisch zur Boule-Jahresversammlung. Geteilter Raum ist mehr als halbe Heizkosten! Man lernt sich besser kennen und schätzen. Natürlich steht das Spont auch dem Alte Heide Bürgerverein offen, aber auch im näheren Königsborn ist reichlich Platz trotz Schließungen wie Deutsches -,  Wiechern-, Paul-Gerhardt-Haus…

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Quitten-Sharing

Nachdem im letzten Jahr ein Frosteinbruch Unnas Quittenernte kläglich ausgehen ließ, tragen jetzt die Bäume schwer. In einem Grünen Garten Königsborns wurde jetzt eine Quitte um einen Zentner erleichtert. Die können kiloweise jetzt im SpontUN abgeholt werden. 1 Kg reicht gut für eine Qitten-Quiche. Rezept quittenquiche.

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