Allgemein

Alles was nirgendswo anders reinpasst

Grüne Raumteiler

Unna hat viele schöne Räume ob in Kirchen-, Stadt-, Vereins- oder Wirtsbesitz. Einige wurden stillgelegt oder wackeln.  Das Grüne SpontUN steht seit 36 Jahren allen Gruppen und Grüppchen, die Unnas Leben bereichern, offen. Im Bild der gedeckte Tisch zur Boule-Jahresversammlung. Geteilter Raum ist mehr als halbe Heizkosten! Man lernt sich besser kennen und schätzen. Natürlich steht das Spont auch dem Alte Heide Bürgerverein offen, aber auch im näheren Königsborn ist reichlich Platz trotz Schließungen wie Deutsches -,  Wiechern-, Paul-Gerhardt-Haus…

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Quitten-Sharing

Nachdem im letzten Jahr ein Frosteinbruch Unnas Quittenernte kläglich ausgehen ließ, tragen jetzt die Bäume schwer. In einem Grünen Garten Königsborns wurde jetzt eine Quitte um einen Zentner erleichtert. Die können kiloweise jetzt im SpontUN abgeholt werden. 1 Kg reicht gut für eine Qitten-Quiche. Rezept quittenquiche.

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Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaften

Am Samstag den 29.9.18 trafen Sacit und ich (Charlotte Kunert) uns mit dem ehemaligen Grünen Stadtratsmitglied aus Pisa, Stefano Landucci und seiner Frau Chiara Martinelli in Pisa.
Seit den Kommunalwahlen im Mai diesen Jahres sind die Grünen nicht mehr im Rat der Stadt Pisa vertreten. Stefano, der wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Pisa ist, war 10 Jahre Mitglied des Rates. Er berichtete uns von dem starken Rechtsruck in seiner Heimatstadt. Seit dem 27.6.18 ist Michele Conte der erste rechte Bürgermeister der Stadt.
Gerade aufgrund der zunehmenden rechten Entwicklung in vielen Ländern Europas, hält auch er den Austausch im Rahmen von Städtepartnerschaften für sehr wichtig und sinnvoll.
Auch wenn er nicht mehr im Rat vertreten ist, möchte er die Beziehungen zu den Grünen in Unna aufrecht erhalten.

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Grüne Brombeerjagd in heißen Zeiten

Mittwoch ist wieder Grüne Brombeerjagd. Die Rekordhitze hat macht auc dieser Ernte zu schaffen. Kahlschläge im Kurpark, am Güterbahnhof und an vielen Kleinbaustellen haben Unnas Brombeerreichtum deutlich gemindert. Doch noh ist genug für viele da.  Deshalb startet Grün am kommenden Mittwoch in den stachligen Reichtum. Dr. Götz Heinrich Loos, der Brombeerpabst, wird uns allerhand zu Artenreichtum, Sexleben und schmackhaften Nützlichkeiten der Früchtchen erzählen.

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Leidensbild Verkehr braucht machbares Leitbild

Prof. Oscar Reutter, Wuppertal-Institut, stellt im Grünen Salon das Leitbild autofreies Elberfeld vor

Beim Stadtradeln besichtigte Team-Grün begeistert Schwertes erste 
autofreie Siedlung und nahm Ideen für Unna mit

Unnas Verkehrsleidbild ist der Stau. Das Kofferraum-Shopping bei Bremme, Campus-Autoparklätze im Kurpark, Parkhausneubaupläne auf der Busbahnhofstiefgarage… Die chronische Verstopfung ist machbar.

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Hermann Strahl wird siebzig Jahre

Der Dichter Friedrich Rückert schrieb zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Gedicht, mit dem er seine vier Wünsche ausdrückte.  Der erste Wunsch lautet:

Möcht‘ ich doch der Felsen sein,

Tief im Grunde das Urgestein,

Hoch im Himmel das Angesicht,

Ewig stehen und wanken nicht.

 

Es ist nicht schwer zu raten, warum ich zu Hermann Strahls 70. Geburtstag diese Zeilen gewählt habe, sehr zum Missbehagen seiner Frau, fürchte ich, denn der ist das Wort „Urgestein“ ein Graus. Doch hier begegnet es uns auf sympathisch-unverfängliche Weise – es tritt ganz losgelöst vom Adjektiv  „grünes“ auf.  Weit weg ist die Parteipolitik, für die unser Jubilar in Unna so unzweifelhaft steht – „grünes Urgestein“,  das verbaut war und ist in allerlei Ämtern, Leidenschaften, Aktivitäten und Funktionen: Schlaganfallprojekt, Mitbegründer der GAL, Initiator des Drahteselmarktes, Ratsmitglied, Bürgermeisterkandidat, Vorstandsmitglied, Vater des grünen Boulens, ADFC, Forum Generationen, Böll-Stiftung und und und – das alles interessiert hier nicht vordringlich.

Friedrich Rückert meint das Urgestein im existiziellen Sinn, fest wurzelnd wie eine gründeutsche Eiche im Walde. Dass sich an ihr, der Eiche, die im Urgestein wurzelt, manches Tierchen und Menschlein reibt, dessen kann sich Unna auch in Zukunft sicher sein. Die Eiche wäre nicht Hermann Strahl, wenn sie nicht auch etwas Ausladendes, Einnehmendes hätte, nur, um unter ihr müßig zu ruhen, dazu ist sie nicht da. Hermann Strahl will von seinen Ursteinen immer wieder welche lösen, wirft sie anderen zu und sein Gegenüber muss sie schnappen, ob es will oder nicht!

Nun wird er siebzig, ist schon Opa und häufiger als früher mal weg von Unna, dem aber dann doch ohne Urgestein etwas fehlt.

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Terry Reintke überzeugt mit frischem Wind in der Europapolitik

Terry Reintke, Mitglied des europäischen Parlaments war am Freitag mal wieder im Ruhrgebiet unterwegs und hatte so die Gelegenheit, den Unnaer Grünen einen Besuch abzustatten. Die gebürtige Gelsenkirchnerin sitzt für die Grünen unter anderem im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) sowie im Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI). Für viele ist die in Brüssel gemachte Politik nicht direkt greifbar und gedanklich nur mit Regularien zur Krümmung der Gurke behaftet. Dass diese Annahme nicht im Ansatz stimmt, davon konnte Terry am Freitag überzeugen. Über den Brexit berichtete sie, dass in den Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Britischer Regierung, dem Europäischen Rat & Parlament einige Fragen zu klären sind, deren Beantwortung schwieriger sein dürfte, als man sich zunächst vorgestellt hat. Die Grenzfrage zwischen Nordirland und Irland muss gelöst werden, eine (faire) finanzielle Abwicklung ist mittlerweile zu mindestens in Aussicht. Doch viele weitere Dinge sind ungeklärt. Wie soll der Zugang zum Binnenmarkt gestaltet werden, welche bestehenden Regulierungen sollen weiter Bestand haben? 

Angesichts dieser unklaren Situation betont Terry Reintke, dass sie bei einem erneuten Referendum davon ausgehen würde, dass die Bürger*innen nicht mehr für einen Brexit stimmen würden. „Die Brexitbefürworter haben eine sachliche Debatte emotionalisiert“ erklärt Terry und pocht darauf, dass es möglicherweise ein zweites Referendum geben mag.  Ein Thema was Terry ganz besonders am Herzen lag, war Ihre Überzeugung, dass Europa nicht nur eine Handelsunion ist, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft, deren Bedeutung unermesslich wichtig ist. Die EU stellt für sie nicht nur vereinfachtes Handeln zwischen Ländern dar, auch Errungenschaften wie das freie Reisen und das Streben nach einem guten Leben für alle Menschen dieses Bündnisses sind Dinge, die die EU wiederspiegeln.

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