Kommunales

Grüne stellen Antrag auf Umwandlung von Spielplatzbrachflächen in Blumenwiesen

Auch kleine Maßnahmen sind wichtig um das Bienensterben zu verhindern. Wir fordern deshalb, dass die enstehenden Brachflächen bei der Aufgabe von Spielflächen nicht in normale Wiesen umgewandelt werden, sondern für Bienen attraktiviert werden, indem sie mit entsprechenden Blumen ausgesäet werden.

2018_08_30_Antrag_auf_Umwandlung_von_Spielplatzbrachflaechen_in_Wild_oder_Bienenwiesen_inkl_Anhang

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Pressemitteilung: Grüne weiterhin für die Suche nach Alternativstandort

Die kürzlich erteilte Nachtfluggenehmigung für den Dortmunder Flughafen ist eine weit größere Schlappe als offen zugegeben wird. Die Wünsche des Flughafens wurden in diesem Verfahren nicht erfüllt, auch wenn den Anwohner*Innen Massens noch mehr Lärm zugemutet wird. Im Abwägungsprozess der Bezirksregierung zählten deutlich mehr die Belange der Anwohner*Innen als die heraufbeschworene wirtschaftliche Bedeutung eines vermeintlich internationalen Flughafens, welcher durch die große Konkurrenz innerhalb der NRW Landesgrenzen immer wieder vor der prognostizierten Wirtschaftlichkeit zurückbleibt. Geworben wird mit der Verminderung von Verlusten, umgekehrt ensteht jährlich immer noch ein zweistelliges Millionendefizit, zu tragen von den Kunden der Dortmunder Stadtwerke.

Zu guter Letzt entkräften die Stimmen von CDU und SPD zum Neubau der Hellweg-Realschule das eigene Argument der gesundheitlichen Schädlichkeit des Flughafens auf den Massener Ortsteil. Die Stadt Unna klagt gegen den Dortmunder Flughafen, während die großen Parteien parallel in gewohnter Einigkeit dafür werben, eine Realschule genau neben die Einflugschneise zu bauen. Nachdem die Entscheidung längst getroffen wurde, gibt es nun auch vereinzelt Einsicht unter den Ja-Stimmern, leider zu spät um unseren Kinder zukünftig ein stressfreies Lernen zu ermöglichen. Die Zeit hätte gereicht, intensiver nach einem geeigneteren Standort zu suchen, ein Wille dafür war im Rat der Kreisstadt Unna nicht erkennbar. Die Grünen Unna plädieren trotz gefasstem Beschluss, die Zeit bis zur Realisierung zu nutzen um weiterhin andere Standorte auszuloten.

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Carsten Morgenthal wird Hospitant in der grünen Fraktion

Der mit seinem Austritt aus der CDU fraktionslos gewordene Ratsherr Carsten Morgenthal tritt mit Wirkung zum 01. September 2018 der Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ im Rat der Kreisstadt Unna bei. „Ich fühle mich deswegen bei den Grünen im Rat der Kreisstadt Unna gut aufgehoben, weil deren Mitglieder in der laufenden Wahlperiode kluge und weitsichtige Vorschläge gemacht haben. Dabei stand in erster Linie das Wohl der Kreisstadt Unna im Vordergrund und keine Abstimmungsgemeinschaften oder Absprachen mit anderen Fraktionen. Darüber hinaus wurde auch die kritische Auseinandersetzung mit der Verwaltung, dort wo es notwendig gewesen ist, von den Grünen nicht gescheut. Das ist auch mein Verständnis von Kommunalpolitik, und dafür habe ich mich 2014 zur Wahl gestellt“, begründet Carsten Morgenthal seine Entscheidung.

Er betonte weiter, dass er mit seinem Beitritt zur Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ vorerst nicht Mitglied der grünen Partei wird. Die Gemeindeordnung NRW sieht in Verbindung mit der Geschäftsordnung des Rates der Kreisstadt Unna ausdrücklich die Möglichkeit vor, dass ein Ratsmitglied, das keiner Fraktion angehört, als so genannter „Hospitant“ aufgenommen werden kann. Sonstige Vorteile, etwa zusätzliche finanzielle Zuwendungen, sind für die aufnehmende Fraktion damit nicht verbunden.

„Ich möchte zunächst keine parteipolitische Bindung eingehen, will diesen Schritt zu einem späteren Zeitpunkt aber ausdrücklich nicht ausschließen. Ich bin erst einmal quasi `Grüner auf Probe`“, sagt Carsten Morgenthal. In den zurückliegenden heißen Sommerwochen sei bei ihm auch die Erkenntnis gereift, dass der Stellenwert, den „Bündnis90/Die Grünen“ der Klimapolitik zumisst, der richtige sei. Hier müssten auch auf kommunaler Ebene Zeichen gesetzt werden müssten. Grünen Ideen sei er im Übrigen schon immer aufgeschlossen gegenüber gewesen.

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Die Grünen werben für Renaturierung des Sparkassenparkplatzes

Unter dem Motto Parks & Plätze statt Parkplätze warben die Grünen heute auf dem Parkplatz der Sparkasse dafür, wieder mehr in den Naturschutz zu investieren. Der kürzlich durch eine Dürreperiode für alle spürbare Klimawandel wird auch vor Unna nicht halt machen. Es wird dringend Zeit, sich der Problematik anzunehmen und etwas zu tun. Für die Grünen gibt es viel Optimierungspotenzial in Unna. Zum Beispiel könnte der Parkplatz neben der Sparkasse in eine kleine Grünoase umgewandelt werden. Am nördlichen Eingang der Innenstadt würde dieser Ort nicht nur den Vorplatz zum Hellweg-Museum verschönern, auch die Verweilqualität für Innenstadtbesucher*Innen stiege deutlich. Im Gespräch mit den Anwohner*Innen in Unna wurde deutlich: Es fehlt an schattierten Flächen die eine Pause ermöglichen. Die Sparkasse hat bereits ein Parkhaus in den Stadtgarten bauen dürfen, höchste Zeit, der Natur auch mal wieder etwas zurückzugeben.

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Grüne stellen Antrag auf Renovierung von Jugendhütten und Spielplätzen

Die Grünen im Rat der Kreisstadt Unna beantragen zeitnah finanzielle Mittel zur Renovierung und Aufarbeitung der Spielplätze und der „Jugendhütten“ in Unna und unterstützende Hilfsmaßnahmen für freiwillige Helferinnen und Helfer der Stadtbetriebe und der Werkstatt Unna (auch dort befinden sich zahlreiche Jugendliche, die die Anlagen nutzen) zur Verfügung zu stellen.
Exemplarisch sollen die Spielplätze in Unna Lünern und Massen entsprechend aufbereitet werden. Weitere Informationen im nachfolgenden Antrag.

2018_08_14_Antrag_Renovierung_von_Spielplaetzen_und_Jugendhuetten

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Grüne Unna stellen Antrag auf Rotmarkierung & Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des Königsborner Tors

Auch nach Installation von Pollern und Zickzackmarkierungen gibt es immer wieder Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. Mit entsprechenden Rotmarkierungen und der Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des königsborner Tors soll hier Abhilfe geschaffen werden.

2018_08_06_Antrag_auf_Markierung_des_Radanschlusses_Koenigsborner_Tor_und_Autohalteplatz

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Unna schwitzt und es wird weiter gesägt

Dem Leserbrief im Hellweger Anzeiger von Christa und Alfred Buß zur anstehenden Baumfällung in Königsborn lässt sich inhaltlich nichts hinzufügen. Sie haben den Nagel des städtebaulichen Irrsinns mit ausgewogenen Worten auf den Kopf getroffen. Für uns als Bündnis 90/ Die Grünen in Unna bleibt, dieses bürgerschaftliche Engagement politisch zu unterstützen und grundsätzlich eine neu überlegte, ökologisch und sozial ausgerichtete Stadtentwicklung einzufordern.

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Lernen bei Lärm?

Zwar hat der Rat der Stadt Unna beschlossen einen Neubau für den Schulstandort Massen in die Einflugschneide des Dortmunder Flughafens zu legen – aber gegen die sieben Stimmen der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Rat.

SPD Ratsmitglied Bürger bringt nun mit seiner einfachen Lärmmessung das Problem sehr schön auf den Punkt und wir hätten uns gewünscht, das die verantwortlichen Planer das vielleicht schon gleich am Anfang der Überlegungen gemacht hätten.

Die einzige effektive Lärmschutzmaßnahme, die wir uns für eine gesunde Schule an diesem Standort vorstellen können, ist die Schließung des defizitären Flughafens Dortmund. Das wäre natürlich auch gleich eine kluge verkehrs- und klimapolitische Entscheidung.

Weitergehende Informationen: https://www.hellwegeranzeiger.de/Unna/Laermgutachten-fuer-Standort-der-Realschule-in-Massen-gefordert-Plus-1311701.html

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Lernen mit Lärm – Schulneubau neben der Einflugschneise?

Gute 700 SchülerInnen besuchen zurzeit die Hellwegrealschule in Massen. Mindestens weitere 125 kommen jedes Jahr neu als Fünftklässler in den Genuss eine nigelnagelneue, zigmillionen teure Schule besuchen zu dürfen. Und all diese tausenden Kinder und Jugendliche schickt Unnas Politik zum Lernen direkt neben die Einflugschneise des Flughafen Dortmund. Jener Flughafen gegen den die Stadt auch klagt. Unsere Befragung von Massener Bürger*Innen, vor einem Einzelhandelsgeschäft ergab ein deutliches Meinungsbild. Weder die Sanierung der HRS im laufenden Betrieb, noch der jetzt anvisierte Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads war die mehrheitlich gewünschte Lösung. Sondern eine konzentrierte Suche und Gespräche über einen lärmfreien Standort an anderer Stelle in Massen.

Für andere Neubauten kann die Stadt auch viel Geld für Vorfinanzierungen o.ä. in die Hand nehmen und sehr entschlossen vorgehen.

Bis auf die Massener Wahlkreisvertreter glaubt niemand so richtig daran, dass die HRS noch vor dem neuen Grundschulkomplex gebaut wird. Daher haben wir auch noch Zeit für eine intensivere Suche. Aber hier übt sich die Gestaltungsmehrheit in Unnas Stadtrat in Eile. Aber warum nur? Man muss nur wollen.

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