Neuer Vorstand des OV Unna

Unna. Der neu gewählte Vorstand des Ortsvereins Unna Bündnis 90 /DIE GRÜNEN konnte sich erstmals in den frisch renovierten Räumen des SpontUN treffen:

 

Gudrun Bürhaus                      Sprecherin

Sacit Soyubey                          Kassierer

 

Beisitzer*innen

Dorothee Kuckhoff                 leider nicht im Bild    

Patricia Morgenthal               

Uta Steinmaus                        

Manfred Hartmann     

Das Team wird gebildet mit grün-langzeiterfahrenen Menschen und zwei jüngst eingetretenen Mitgliedern Patricia Morgenthal und Uta Steinmaus.

Ehrenamtliche Parteiarbeit ist zeitaufwendig und geschieht unter der Bedingung unterschiedlicher persönlicher Voraussetzungen. Deshalb haben wir die anstehenden Aufgaben möglichst durchlässig verteilt. Der neue Vorstand hat nach den aufreibenden Wahlkämpfen nun die Chance, eine Vielzahl politischer Themen ohne Zeitdruck gründlich aufzuarbeiten. Dabei sehen wir einen Arbeitsschwerpunkt darin, Europa-, Bundes-und Landesthemen auf die kommunale Ebene zu vermitteln.

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Straßennamen und Erinnerungskultur  – Wen interessiert’s? Was tun?

In einem Sketch von Heinz Erhardt spricht der Komiker über „Ludwig Uhland, dem Erfinder der gleichnamigen Straße“ . Damit trifft er den Nagel auf den Kopf:  Wer macht sich schon viel Gedanken über den Namen der Straße, in der er lebt, über die sie täglich geht? In Unna erzählte mir kürzlich jemand von der „Freilichgradstraße“ – und meinte damit freilich Ferdinand Freiligrath, der dichterische Unterstützer der Revolution von 1848.

So ist es nicht verwunderlich, wenn  der von Bürgermeister Kolter einberufene Arbeitskreis Straßennamen, der die Benennung der Wagenfeld- und Lerschstraßen untersuchen soll, nur auf ein geringes öffentliches Interesse stößt.  Es sollte erörtert werden, warum wir überhaupt Straßen nach Personen oder Ereignissen benennen und warum es dann z. T. auch solche  waren, die sich wie Karl Wagenfeld und Heinrich Lersch aktiv für den Nationalsozialismus engagiert haben.  Warum in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg? Zu einer Zeit also, in der man einerseits mehr historische Sensibilität hätte erwarten können, die anderseits aber auch geprägt war von den alten braunen Kadern. Der Arbeitskreis hat zur Klärung dieser Fragen mehrere Wissenschaftler angehört.

Festzuhalten ist, dass die Benennung einer Straße nach einer Person oder einem Ereignis immer von Ehrerbietung zeugt und nie nur informieren will. Es gibt schlichtweg keine „Hitlerstraße“ mehr. Doch nicht immer haben wir es mit weltbekannten und eindeutigen Bösewichten zu tun.

Heinrich Lersch ( 1889-1936) war ein Kesselschmied, der sich in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts als Arbeiterdichter einen Namen gemacht hat, dessen Herkunft also eher zur politischen Linken passt. Lersch zog als Soldat in den Ersten Weltkrieg.

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Antrag auf Ausschilderung von Umfahrungen der Fußgängerzone

Die Grünen fordern eine korrekte Ausschilderung für Umfahrungsmöglichkeiten der Fußgängerzone. Derzeit verlaufen noch Wege des Radverkehrsnetzes durch die Unnaer Innenstadt. Gerade für ortsunkundige Personen stiftet die derzeitige Beschilderung immer wieder Verwirrung, da die Schilder vermeintlich suggerieren, dass Radfahren in der Fußgängerzone erlaubt sei. Wir möchten daher eine westliche und eine östliche Umfahrungsbeschilderung erreichen.

Antrag auf Ausschilderung von Umfahrungen für die Innenstadt

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Jenni Gröhlich im SpontUN. Diesen Freitag!

Die Piraten, die Grünen und die LINKE haben gemeinsam die Politbloggerin, Jenni Gröhlich, für den 27.10.17, um 19.00 Uhr, in das Büro der Grünen, SpontUN, Wasserstr. 13 eingeladen.

Wir wollen Jenni Gröhlich bei ihrer Aktion „Free Deniz“ unterstützen von der sie hofft, dass sich möglichst viele Städte daran beteiligen. Frau Gröhlich druckt Postkarten auf der in türkischer Sprache der Satz steht: „Lieber Deniz, wir wollen das Meer sehen.“ Dabei handelt es sich um ein Wortspiel. Deniz bedeutet im türkischen auch Meer, so dass der eigentliche Inhalt bedeutet: „Deniz, wir wollen Dich sehen“. Liebe Grüße aus Unna.

Mit einem kurzen Vortrag  über die Situation in der Türkei und die der politischen Gefangenen wird Frau Gröhlich ihre Aktion vorstellen.

Wir haben 500 Karten die von den Piraten, Grünen und LINKE verteilt werden. Frankiert werden muss die Karte mit 90 Cent. Ein Absender ist nicht erforderlich da Frau Gröhlich sich auf der Karte als Herausgeberin eingetragen hat. Wir unterstützen diese Aktion um stellvertretend für Deniz ein Zeichen für alle politisch inhaftierten Menschen in der Türkei zu setzen – wir wollen Euch alle frei sehen. Ihr seid nicht vergessen.

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SpontUN gerädert

Der Hellweger beschrieb die Grüne Not, dass nach 224 Radausgaben an Flüchtlinge die Spendenräder ausgegangen waren und gut 50 Räder wurden gespendet. Jetzt sind 2.-Sitzungsraum und Garage voll gerädert. Das kleine Schraub-Team würde sich über helfende Hände und Herzen freuen!

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Kahlschlag-Bagger verhindern Vernunft

Der Kreis Unna hat viele interessante Konzepte erarbeiten lassen, wie durch intelligente Planungen Autoverkehr gemindert werden kann. Beim Campus Königsborn hätte er jetzt selbst ein Beispiel setzen können, dass sie nicht nur teures Papier sind.

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Upcycling für Fortgeschrittene

Seit einigen Jahren schon gibt es im SpontUN die Möglichkeit alte Kleidung zu recyclen und neues zu entwerfen. Wer sich damit intensiver auseinandersetzen will, hat die Möglichkeit dies in einem bald startenden VHS Kurs zu machen.

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Grüner Salon: „Geo-Engineering“ mit Wibke Brems

Am 20. September um 19 Uhr kommt Wibke Brems (energiepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion NRW)  ins SpontUN (Wasserstraße 13, Unna)

In unserer Veranstaltung „Geo-Engineering – Klimaretter oder Verantwortungsaufschub?“ geht es um die Potenziale und Gefahren der Technologie, durch die freigelassenes CO2 mittels gigantischer Maschinen aus der Luft gesogen wird. Das soll zwar gut fürs Klima sein, birgt aber auch so seine Tücken.

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