Grüne Brombeerjagd in heißen Zeiten

Mittwoch ist wieder Grüne Brombeerjagd. Die Rekordhitze hat macht auc dieser Ernte zu schaffen. Kahlschläge im Kurpark, am Güterbahnhof und an vielen Kleinbaustellen haben Unnas Brombeerreichtum deutlich gemindert. Doch noh ist genug für viele da.  Deshalb startet Grün am kommenden Mittwoch in den stachligen Reichtum. Dr. Götz Heinrich Loos, der Brombeerpabst, wird uns allerhand zu Artenreichtum, Sexleben und schmackhaften Nützlichkeiten der Früchtchen erzählen.

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Stellungnahme zur Planung von Dorfumgehungsstraßen

Unsere Kollegin Stephanie Schmidt aus dem Kreistag Unna hat bezüglich der Planungen zweier Ortsvorsteher aus Unna eine treffliche Stellungnahme veröffentlicht, welche auch die Meinung der Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna wiederspiegelt.

Als Mitglied im Kreistag Unna ist mir die schreckliche Planung einer Straße durch das wichtige Naturschutz- und Naherholungsgebiet 
im Osten Unnas schon seit Jahren bekannt (und wird seit dem auch vehement von den Grünen im Kreistag bekämpft): war 
es doch ein immer wiederkehrender Posten in den Haushaltsplänen des Kreises. Also nichts, was irgendein Lokalpolitiker 
oder eine Lokalpolitikern sich für das Sommerloch frisch überlegt hätten. 

Als Ortsvorsteher*in sollten sich beide zudem bewußt sein, dass mit einer solchen Umgehungsstraße an diesem Standort 
„ihre“ Bürger*innen von den in den vergangen Jahren mit viel bürgerschaftlichem und finanziellem Engagement ausgebauten 
Naturschutzflächen abgeschnitten würden und gerade dieser Naturschutzgedanke konterkariert würde: neuer Beton 
versiegelt den wichtigen naturbelassenen Boden und auch der folgenschwere 
Lärm beeinträchtigt das Bestreben, vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen anzusiedeln.

Zudem sollten die Ortsvorsteher wissen, dass schon seit Jahren ein Durchfahrt-Verbot für LKW, die länger als 10m sind, 
auf beiden genannten Straßen besteht. Es müssen die bestehenden Verkehrsregeln eingehalten UND KONTROLLIERT 
werden und der Bevölkerung in den Dörfern ist geholfen! Und das sehr kostengünstig, kurzfristig und umweltschonend - 
eine bessere Synergie ist kaum erreichbar.

Mit sommerlich grünen Grüßen
Stephanie Schmidt

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Leidensbild Verkehr braucht machbares Leitbild

Prof. Oscar Reutter, Wuppertal-Institut, stellt im Grünen Salon das Leitbild autofreies Elberfeld vor

Beim Stadtradeln besichtigte Team-Grün begeistert Schwertes erste 
autofreie Siedlung und nahm Ideen für Unna mit

Unnas Verkehrsleidbild ist der Stau. Das Kofferraum-Shopping bei Bremme, Campus-Autoparklätze im Kurpark, Parkhausneubaupläne auf der Busbahnhofstiefgarage… Die chronische Verstopfung ist machbar.

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Lernen mit Lärm – Schulneubau neben der Einflugschneise?

Gute 700 SchülerInnen besuchen zurzeit die Hellwegrealschule in Massen. Mindestens weitere 125 kommen jedes Jahr neu als Fünftklässler in den Genuss eine nigelnagelneue, zigmillionen teure Schule besuchen zu dürfen. Und all diese tausenden Kinder und Jugendliche schickt Unnas Politik zum Lernen direkt neben die Einflugschneise des Flughafen Dortmund. Jener Flughafen gegen den die Stadt auch klagt. Unsere Befragung von Massener Bürger*Innen, vor einem Einzelhandelsgeschäft ergab ein deutliches Meinungsbild. Weder die Sanierung der HRS im laufenden Betrieb, noch der jetzt anvisierte Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads war die mehrheitlich gewünschte Lösung. Sondern eine konzentrierte Suche und Gespräche über einen lärmfreien Standort an anderer Stelle in Massen.

Für andere Neubauten kann die Stadt auch viel Geld für Vorfinanzierungen o.ä. in die Hand nehmen und sehr entschlossen vorgehen.

Bis auf die Massener Wahlkreisvertreter glaubt niemand so richtig daran, dass die HRS noch vor dem neuen Grundschulkomplex gebaut wird. Daher haben wir auch noch Zeit für eine intensivere Suche. Aber hier übt sich die Gestaltungsmehrheit in Unnas Stadtrat in Eile. Aber warum nur? Man muss nur wollen.

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Grüne begeistert von Schwerter Ökosiedlung

Kann eine Wohnsiedlung ohne Autoverkehr funktionieren? Vieles spricht dagegen, hat man sich doch mittlerweile daran gewöhnt, die Einkäufe bequem bis vor die Haustür fahren zu können, wo meist mindestens 2 Stellplätze auf die schweren Gefährte warten. Dass diese Situation zwar denkbar praktisch ist, jedoch weit weg von einer zukunftsweisenden Lösung unseres viel zu hohen Individualverkehraufkommens ist, leuchtet ein, doch es scheint keine Alternativen zu geben. Wie es geht, zeigt die Ökosiedlung in Schwerte. Ein Quartier aus über 70 Häusern, gelegen im schönen Grün, verzichtet auf Stellplätze direkt am Haus. Die Folge davon: Zierliche Vorgärten, liebevoll gestaltete Straßenzüge, die ohne versiegelte Flächen vor der Tür auskommen.

Die Grünen haben sich am Sonntag im Zuge des Stadtradelns selbst auf den Weg gemacht um sich von der Machbarkeit zu überzeugen. Es ist angenehm ruhig in der Siedlung, Vögel zwitschern und die Menschen wirken entspannt. Die Gespräche mit Anwohnern zeigen: Hier sind nicht nur Vollblutökos unterwegs, sondern vor allem auch Menschen, die einfach die Ruhe genießen wollen und ohne lärmende Autos auskommen möchten. Vorwiegend Niedrigenergiehäuser wurden hier gebaut, die Stadt machte es zur Auflage, Dachbegrünung auf den Pultdächern anzulegen, eine ökologisch sinnvolle Maßnahme die gut in diese Siedlung passt. Auch wurde darauf geachtet, dass die Häuser nicht zu dicht stehen, man soll sich nicht eingeengt fühlen und entsprechend große Freischneisen sorgen für viel Natur und ermöglichen klimatisches Durchatmen.

In der Schwerter Siedlung ist nur das Be- und Entladen direkt vor dem Haus erlaubt, geparkt wird vor der Siedlung auf entsprechenden Stellplätzen. Für die Grünen ein realistischer Kompromiss, muss man sich doch eingestehen, dass es einfach Menschen gibt, die aufgrund fehlender Infrastruktur noch nicht auf das Auto verzichten können.

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Ratsantrag von B90 / Die Grünen: Gestaltungssatz für Unna-Süd-Ost

die Fraktion Bündnis90/Die Grünen stellt den Antrag, dass für den Bereich von der Wasserstraße/ Ecke Aspersweg bis zum Kessebürener Weg/Ecke B1 eine Gestaltungsatzung für Neubauten erstellt wird. Im südlichen Bereich soll die Gestaltungsatzung ebenfalls die Straßen winklig zur Iserlohnerstraße / Ecke Schiller Straße und Seminarstraße umfassen und den Bereich zwischen Pestalozzi und Herder Straße.

Auch in Unna besteht eine große Nachfrage an Baugrundstücken. Gerade im letzten ASBV wurde über eine mögliche Hinterlandbebauung in Königsborn gesprochen. Ebenso gibt es aber auch im Bereich des Kessebürener Weges und der Iserlohner Straße z. T. sehr große Grundstücke, die auf eine (Neu-)Bebauung warten.

Weitere Informationen und Bildbeispiele können der folgenden PDF entnommen werden:

04. Juni 2018 – Antrag zur Erstellung einer Gestaltungssatzung für Unna-Süd-Ost

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Regionalverband Ruhr, CC BY-NC-SA 4.0

zum Bericht im HA zum Verkehr am Kreisel

 Das unabhängige Forschungsinstitut „Sacher, Glaskugel und TurboPorsche“ konnte die letzten Wochen eine hoch wissenschaftliche Untersuchung durchführen, wie es zu den Verkehrsproblemen an einem der neuralgischsten Punkten in Unna kommt: Dem Kreisel. Die erste Arbeitshypothese, dass es an Menschen, häufig auch Fußgänger genannt, liegen könnte schuf die Idee, solche Subjekte und Artverwandtes wie Radfahrer gänzlich aus der Stadt zu verbannen. Hochkomplizierte mathematische Verfahren mit denen dies durchgespielt wurde kamen aber zu dem Ergebnis, dass es zu keiner nennenswerten Entlastung kam. Das führte dazu, dass sich die Sachlage einmal vor Ort angeschaut wurde und plötzlich ein überraschendes Ergebnis auf dem Tisch lag. Die täglichen Staus entstehen durch -: zu viele Autos. Ein komplexes Rechenmodell konnte sogar belegen: Je mehr Autos, desto mehr Stau. Nach diesen grundlegenden Berechnungen wird jetzt auch noch überprüft, wie sich nach diesem Modell noch mehr Autos auf einen schon bestehenden Stau auswirken können …

 Wer allerdings glaubt, eines der drastischsten Autoverkehrsprobleme mit einer einzigen Fußgängerampel lösen zu können, sollte sein Honorar lieber dem esoterischen Verein „Glauben und Hoffen“ spenden und aufhören seine Entwürfe zum Verkehr ‚Konzept‘ zu nennen.

 Der zentrale Satz der Verkehrsplanung und -entwicklung bleibt in seiner ganzen Schlichtheit: Du stehst nicht im Stau, du bist der Stau. Erst wenn man realisiert, was das wirklich heißt, dass eben jedes zusätzliche Auto nicht mehr Mobilität, sondern mehr Möglichkeit zum Stau enthält, wird man zu einer anderen Herangehensweise kommen können. Es ist so, als wenn man schon ‚zig mal gegen die Wand gelaufen wäre, ohne je durchgekommen zu sein und man als neue Strategie endlich einmal eine Tür suchen sollte; und zur Not vielleicht auch ganz neue Wege finden müsste.

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Grüne befragen Massener Bürger*Innen zur Hellweg-Realschule

Sanierung oder Neubau und wenn ja, an welcher Stelle? Diese Frage haben Die Grünen heute den Massener Bürger*Innen gestellt. Bei einer Befragung am Rewe Engel in Massen kam ein eindeutiges Ergebnis heraus: Die Massener möchten einen Neubau; Aber nicht auf dem ehemaligen Freizeitbadgelände. Unterschiedlichste Menschen nahmen die Möglichkeit wahr sich zu äußern und bekannten sich zu einer der drei möglichen Optionen: Soll die alte Schule saniert werden, soll sie auf dem Freizeitbadgelände neu gebaut werden, oder sollte man alternative Flächen in Massen suchen, die für einen Neubau in Frage kommen? Die Mehrheit sah ein, dass weder eine mehrjährige – im laufenden Betrieb stattfindende – Sanierung eines schadstoffbelasteten Baukörpers, noch die Platzierung eines Neubaus in der Einflugschneise sinnvoll scheint. Viele Bürger*Innen äußersten sich kritisch und merkten an, dass bei einem so hohen Kostenvolumen die Frage des Standorts intensiv bedacht werden sollte.

Das Umfrageergebnis mag nicht repräsentativ sein, dennoch nehmen die Grünen den Arbeitsauftrag mit, noch intensiver über Alternativstandorte zu diskutieren und Möglichkeiten zu suchen, eine pädagogisch und architektonisch schöne Schule zu realisieren, ohne den störenden Lärm von Flugzeugen hören zu müssen. Für die Grünen ist jedenfalls klar: Eine Schule auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads kommt nur in Frage, wenn der Flughafen – wie von den Grünen unlängst gefordert – zeitnah die Pforten schliesst.

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Donnerstag: Bürgergespräch über die Hellweg-Realschule

Seit Wochen wird heiß diskutiert, ob die Hellweg-Realschule saniert werden soll, oder ein kompletter Neubau an ganz anderer Stelle entstehen soll. Wir möchten die Bürger*Innen mit ins Boot holen und werden morgen, Donnerstag den 24. Mai ab 10 Uhr bei Rewe Engel Massen stehen um dieser Frage nachzugehen. Wir freuen uns auf eine konstruktive Meinungsbildung!

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