Wassergymnastik in Unna

Im Hellweger Anzeiger sind in den letzten Tagen vermehrt Leserbriefe veröffentlicht worden, in denen die Politik zum Handeln gegen die Schließung der Schwimmbecken im Katharinen-Hospital aufgerufen wurde. Ratsmitglied Michael Sacher hat sich für die Ratsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen nun noch einmal erkundigt, welche Möglichkeiten es denn geben könne eine Schließung noch zu verhindern.

Zunächst ist es so, dass die Schwimmbecken nicht der Stadt gehören, sondern eben in privater Hand vom Katholischen Krankenhaus betrieben werden. Hier könnte die Stadt auf Weisung der Politik also nur unterstützend tätig werden. Wenn die Stadt aber einen privaten Träger unterstützt, können natürlich zu recht alle anderen Träger fragen, warum wir nicht auch? Zum Beispiel das Evangelische Krankenhaus, das sein Schwimmbecken schon vor einigen Jahren aus finanziellen Erwägungen schließen musste. Also schon eine erste Zwickmühle

Im Gespräch wies das Krankenhaus daraufhin, dass allein die Renovierung des Beckens in einem hohen sechsstelligen Bereich läge; hinzu kämen natürlich noch die stetig wachsenden Betriebskosten, die in keiner Relation mehr zu dem Nutzen stünden.

Selbst wenn jetzt aber die Stadt (Politik und Verwaltung) eine finanzielle Unterstützung zusagen würde, müsste dieses Geld von einer anderen Investition abgezogen werden. Die Stadt Unna befindet sich in einem Sicherungshaushalt und darf nicht einfach zusätzlich Geld ausgeben. Nächste Zwickmühle.

Wir stehen hier also vor einem Dilemma. Es gibt sicherlich niemanden, der oder die sich gegen solch ein Schwimmbecken ausspräche, wenn die Kosten keine Rolle spielen würden. Wir, die Stadt, haben dieses Geld aber nicht über und selbst wenn wir dieses Geld übrig hätten, könnten wir es nicht einfach einem privaten Träger zur Verfügung stellen.

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Pulse of Europe am 2. Juli

Das Bündnis Pulse of Europe ruft im Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft Europas am 2. Juli im Kurpark (Zugang Parkstraße) zu einem großen Picknick auf. Wir freuen uns auf Euch und sind selbst natürlich auch vor Ort!

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Stadtradel-Finaltour

23. Juni 2017 um 17:00 – 19:00

Start Rathaus
Rathauspl. 1
59423 Unna
Deutschland

Nach 30 km  geht es gemeinsam zur kleinen Abschlußfeier im portugiesischen Zentrum im Bornekamp.

Bei der Abschlußtour und beim Preisfest am übernächsten Sonntag im Bornekamp-Bad ist natürlich auch gut Gelegenheit nicht nur über Ergebnisse sondern auch über Erlebnisse beim Stadtradeln zu sprechen…

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Energiewende statt Regulierungswut

„Klimaschutz betrifft uns alle, fängt bei jeder einzelnen Person an und muss darüber hinaus in Städten, in ganz Deutschland und auf der ganzen Erde fortgeführt werden.“

So schreibt es die Kreisstadt Unna auf ihrer Homepage, wenn man sich über den european energy award informiert, an dem auch unsere Stadt seit Jahren erfolgreich teilnimmt. Umso erstaunlicher finden wir nun, dass der Weg zu einem sinnvollen Klimaschutz durch denkwürdige Regulierungen massiv verhindert wird.

Im Detail sollen Dächer im Westteil der Innenstadt nur mit Ausnahmegenehmigung mit einer Solaranlage versehen werden können, um das einheitliche Stadtbild nicht zu verunstalten. Nun stellt sich die Frage, wie ernst man die Bemühungen um Klimaschutz nehmen kann, wenn sinnvolle Beiträge zum Klimaschutz durch solche Hürden nicht realisiert werden können.

Auch die Grünen sind für den Erhalt einer historischen Altstadt – und diese haben wir in Unna glücklicherweise trotz strittiger Neubauten wie die City-Residenz oder den Müllerkomplex – doch sind die Solaranlagen in der Regel nicht mal im Sichtfeld der Bürger*innen, denn ein ganzheitlicher Blick über die Dächer der Unnaer Innenstadt ist nur selten gegeben.

Nach der neuen EnEV sind die Eigentümer von Gebäuden verpflichtet, Maßnahmen zur Energieeinsparung vorzunehmen, vorzugsweise wird der Einsatz von regenerativen Energien oder Wärmedämmmaßnahmen gefördert. Letzteres, nämlich die gesichtslose Verkleidung der Fassaden mit Styroporplatten kann nicht im Interesse einer Gestaltungssatzung in einer kleinteiligen Altstadt sein.

Als Vorreiter müssten wir viel mehr deutliche Akzente setzen indem wir aktiv für eine Energiewende einstehen, die am Beispiel einer Solaranlage sogar größtenteils von den Bürger*innen selbst gestemmt wird. Wir als Politker*innen müssen den Rahmen geben, indem jeder sich einbringen kann und will.

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Mehr Parks und Plätze statt Parkplätze

Noch mehr Bebauung und Verdichtung? Das war die Reaktion die wir von den Bürger*innen der Stadt Unna erhalten haben, als wir sie nach der geplanten Bebauung auf dem Schulparkplatz befragt haben.

Die Grünen können es auch nicht nachvollziehen, warum einer der letzten Flächen in der Unnaer Innenstadt „zugepflastert“ werden soll, statt die Chance zu nutzen, die Freiluftschneise vom jüdischen über den alten Friedhof, dem Platz der Kulturen bis in die Innenstadt zu führen. Lebenswerte Städte brauchen nicht immer mehr Beton und Kommerz, sie brauchen auch Gelegenheiten zur Entspannung und Standorte an denen die Menschen zur Ruhe kommen können.

Warum ist man nicht mutig und lässt hier eine Kombination aus Park, Mehrgenerationenspielfläche und Verweilzone entstehen?
Noch weiter könnte man gehen, indem man Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellt, um das zu fördern, was alle fordern, aber nicht voranbringen: Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte und Unna kann dabei sogar Vorreiter sein.

Bei dieser Lösung sind nicht nur die Bäume auf dem Schulparkplatz gerettet, auch die Menschen und Tiere rundherum sind dankbar für Ideen, die von den phantasielosen Plänen zur Bebauung abweichen.

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Einladung zum Mittwochsplenum

Für Mittwoch laden wir zu einem Plenum welches sich vorrangig um die städtebauliche Entwicklung in Unna drehen wird. Folgende Themen werden wir besprechen:

* Geplante Bebauung des Schulparkplatzes
* Duldung von Fahrradfahrer*innen in Teilen der Fußgängerzone. Ein  entsprechender Antrag ist bereits formuliert und kann vom Plenum noch einmal abgestimmt werden.
* Neubau der Fußgängerzone: Aktueller Sachstand, Bericht aus dem Beirat,  Gespräche mit den Bürgern und deren Ideen (ggfs. Einladung zu einer Bürgerbegehung)
* Bebauung Viktoriagelände
* Anträge zum RS1

 

Mittwoch 31. Mai 2017 – 19 Uhr – SpontUN – Wasserstraße 13 – 59423 Unna

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