26. Green Open. Grün boult nicht nur um Stimmen

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Sonne am Himmel, Sonne in den Gemütern der 82 Mitkugler*innen (3. größte Beteiligung aller Zeiten), Sonnenblumen nicht nur in den Siegerhänden, gut 250€ für Flüchtlingsräder… Die 26. Green-Open waren besonders stimmig. Diese Stimmung sollte auch Stimmen bringen… Die Bildergalerie im Folgenden wird noch ergänzt.

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Fahrradparken – das A und O der Radinfrastruktur

Im folgenden Text schildert Umweltausschussvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher Björn Merkord Die Situation von Radabstellanlagen und die derzeitige Parksituation in Unna, aus Sicht der Fahrradfahrer.

Wer kennt sie nicht, die leidige Frage nach dem sicheren Platz für den heiß geliebten Drahtesel. Meist steht er irgendwo zwischen, neben, hinter oder vor irgendwelchen anderen Fahrzeugen oder Gegenständen, mehr oder weniger unordentlich abgestellt im Keller, der Garage oder im Schuppen. in Großstädten tragen wir unsere teuren Renner bis ins Wohnzimmer oder auf den Balkon, um sie vor Schaden oder Diebstahl zu bewahren. Die Wenigsten lassen ihr geliebtes Velo über Nacht einfach an der Straßenlaterne stehen….

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Rezept für Datteldip

Nicht nur Sven Giegold brachte Schärfe ins SpontUN, auch der Datteldip sorgte für geschmackliche Erkenntnisse. Aufgrund der vielen Nachfragen, hier das Rezept: Dattel-Dip, süß, mit scharfer Note:

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„Wir brauchen eine europäische Identität!“ – Sven Giegold spricht in Unna

Bundestagskandidat Michael Sacher und Sven Giegold, MdEP

Unna.  Am letzten Samstagabend 20:00 Uhr, nicht gerade eine günstige Zeit für politische Veranstaltungen – und draußen herrscht Biergartenwetter. Trotzdem versammeln sich ca. 45 Politikinteressierte in Unnas SpontUN, um Sven Giegold, prominentes Grünes Mitglied im Europaparlament, zu treffen. Der in Hannover aufgewachsene Giegold ist Ende Vierzig und hat Attac mit gegründet und geprägt, bevor er die Grünen seit 2009 in Brüssel vertritt.

Die Zivilgesellschaft europäisieren: das ist das Motto, unter das Sven Giegold den vom Grünen Bundestagskandidaten Michael Sacher moderierten Abend stellt. Es gebe einen Gegensatz zwischen der Wahrnehmung der EU als eines von Lobbyisten beeinflussten, bürokratischen Molochs und dem, was die EU für uns leiste. Beispiel Dieselskandal: Schon 2007 hat die EU strengere Umweltrichtlinien für Dieselfahrzeuge beschlossen.

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Grüner Salon mit Sven Giegold

Grün freut sich, Sven Giegold am 26.8. um 20.00Uhr in Unnas Grünen Salon( Spont-Un, Wasserstr.13) gelockt zu haben. Der Attac-Gründer und Gestalter wird die Grünen Visionen für ein solidarisches Europa vorstellen und mit seinem von Freunden geschätzten und von Gegnern gefürchteten ökonomisch-sozialem Wissen auch Hindernisse und Gefahren ausleuchten. Sven freut sich auf anregende und oft auch aufregende Gespräche in Unna.

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Die Grüne Ratsfraktion Unna auf Klausurtagung in Essen

Ende Juli war die grüne Ratsfraktion der Kreisstadt Unna nach Essen gereist um ihre Klausurtagung zur Hälfte der Legislaturperiode abzuhalten. Essen ist 2017 die grüne Hauptstadt Europas und wir waren sehr interessiert was diese Stadt dafür geleistet hat. Mit dem Zug ging es als erstes zur Unterkunft, das unperfekthaus direkt in der Innenstadt. Mag es sich selbst als unperfekt beschreiben, stellt dieses Haus dennoch ein perfektes Beispiel für gelebtes nachhaltiges Bürgerengament dar. Mitten in der Stadt gibt das unperfekthaus auf 4000 m² allen Menschen die kreativ sein möchten einen Raum. Man findet Ateliers, Werkräume, Seminarräume und Spielwiesen die mit einer beeindruckenden Kreativität das gesamte Haus durchziehen. Dieses Haus bietet eine WG an, die wir an diesem Wochenende zur Übernachtung nutzten.

Blick von der Terrasse des unperfekthauses

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Gschmäckle oder der gute Geschmack einer Stellenbesetzung

Laut Wikipedia ist Geschläckle die schwäbische Verniedlichungsform von Geschmack, sinngleich mit dem hochdeutschen Wort, jedoch in der besonderen Bedeutung eines fremdartigen, verdächtigen, nicht hergehörenden Geschmacks oder Geruchs.

In dem Bewerbungsverfahren um die Stelle der Wirtschaftsförderin/ des Wirtschaftsförderer hat so einiges ein Geschmäckle

9 Bewerbungen gab es laut WBU.
5 Bewerbungen landen zuerst im Spam-Ordner.
Die Bewerber bekommen zum Teil erst nach Rückfrage eine Bestätigung des Eingangs ihrer Bewerbung.
Bewerber erhalten eine Absage, obwohl das Verfahren noch nicht beendet ist.

Diese Dinge haben ein Gschmäckle, sie sind auf Hochdeutsch einfach „anrüchig “.
Dass sich in diesem Zusammenhang Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt fragen, ob es hier mit rechten Dingen zugeht oder ob nicht schon im Vorfeld der Ausschreibung feststand wer die Stelle bekommt, ist nicht verwunderlich.

Und nicht nur das. Um die Wirtschaft fördern zu können, bräuchte es auch ein stadtplanerisches Konzept in dessen Rahmen die Förderung überhaupt stattfinden soll; ein Ziel, auf das hin gearbeitet wird. Wenn es nicht nur um den schnellen Profit gehen soll, sondern um das Wohl der Gemeinschaft.
Wenn nun ein Kandidat ausgewählt wird, dessen neoliberale Ausprägung durch seine langjährige Ratstätigkeit hinlänglich bekannt ist, fragen wir uns schon, wohin sich Unna entwickeln soll. Ist es etwa immer noch die Hoffnung, dass sich die FDP mit Volkswirtschaft auskennen würde?
Wir hätten uns nicht nur eine transparentere Entscheidung gewünscht – zumindest für die Ratsmitglieder, sondern auch einen Kandidaten der für eine offenere und innovativere Ausrichtung von Wirtschaftsförderung steht.

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Mit den Grünen nach Münster zu den Skulptur Projekten 2017

Zum fünften Mal seit 1977 ist es wieder so weit: die Stadt Münster verwandelt sich in einen Skulpturraum, den es zu erkunden gilt. Es begann mit den Billardkugeln von Claes Oldenburg  am Aasee, zehn Jahre später ersetzte Jeff Koons das biedere Kiepenkerl-Denkmal durch eine Replik aus silbernem Edelstahl,  zwei Kirschen machte Thomas Schütte berühmt und so ging es durch die Jahrzehnte. Nun, 2017,  ist es wieder soweit:  35 Skulpturprojekte sind über die ganze Stadt verteilt. Die Welt hat sich rasant verändert und so setzen sich die Künstler auseinander mit futuristischen Stadtlandschaften, mit Digitalisierung und dem standardisierten Wohnen. Vor dem Erbdrostenhof lässt die iranische Künstlerin Nairy Baghramian einen Pinselstrich zu einer Stahlskulptur gefrieren.  Ayse Erkmen ermöglicht uns, im Hafen „über Wasser“ (besser „im Wasser“) zu gehen.

Aufbau: Privileged Points/Beliebte Stellen von Nairy Baghramian

Es ist nicht immer einfach, die Kunstwerke zu verstehen – eine einzige Aussage gibt es selten. Wie in der Politik entsteht Sinn erst im Gespräch miteinander. Und das wollen wir probieren.

So bieten wir Grüne für alle Interessierten, die uns nah- und fernstehen , eine Fahrt nach Münster an. Am  Sonntag,  13. August 2017 werden wir morgens um 9:44 Uhr in Unna in den Zug steigen und nach Münster fahren. Dort kann man Skulpturprojekt-Fahrräder ausleihen oder sich zu Fuß auf den Weg machen.

Am Samstag vorher, 12. August 2017,  wird es um 14:00 Uhr im SpontUN eine kleine Einführung in das Skulpturenprojekt von Manfred Hartmann geben.

Kosten entstehen für die Zugfahrt (SchönerTagTicket) und für die Fahrradausleihe in Münster.

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