Komm zur G20 Protestwelle nach Hamburg!

Cem Özdemir hat an die G20-Gegner appelliert, bei ihren Protesten gegen das Treffen in Hamburg auf Gewalt zu verzichten. „Friedlicher Protest ist verbrieftes Grundrecht – Gewalt und Eskalation hingegen sind keine legitimen Formen des Widerspruchs, sondern Ausdruck einer den Rechtsstaat verachtenden Haltung“, sagte Özdemir der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

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Und es gibt sie doch: Zukunftsbäume für Unna

Gestern hat Sachverständiger und Berater Dr. Götz Loos das von unserer Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten vorgestellt. Herr Loos hat sich intensiv mit den klimatischen und ökologischen Bedingungen Unnas beschäftigt und ist dabei auf viele Besonderheiten gestoßen. Wie auch schon im seinem Zwischenbericht prognostiziert, gibt es für Unna zwar keine Bäume denen Unna einen perfekten Standort bieten kann, dennoch gibt es Bäume, die mit unserem spezifischen Klima besser umgehen können.

Das Modul ist unterteilt in 5 Listen:

Liste 1:  Traditionell gepflanzte und spontan auftretende Stadtbäume Unnas generell heimischer Herkunft

Liste 2:  Traditionell gepflanzte Stadtbäume Unnas nicht heimischer Herkunft

Liste 3: Nicht-heimische „Zukunftsbäume“ für Unna mit großflächiger Pflanzoption

Liste 4: Nicht-heimische „Zukunftsbäume“ für Unna mit lokaler Pflanzoption

Liste 5: Nicht-heimische Bäume mit eigenständiger Ausbreitung

Wir haben es in dem Gutachten also auch mit einer Analyse zu tun, welche Bäume in Unna heimisch sind und welche sich in den letzten Dekaden neu angesiedelt hat, inklusive einer Analyse, wie gut diese Bäume in das Stadtgebiet passen. Das Gutachten bietet dazu auch eine Einschätzung inwieweit die Stadt von gewissen Arten profitiert oder Nachteile hat.

Mit den vorliegenden Listen ist der erste Schritt getan, um ein Konzept zu Unnas Bäumen zu entwickeln, das multifunktional ausgerichtet sein sollte. Nun kann man konkret nach Gebieten suchen, wo Bäume gepflanzt werden sollten; man kann Gebiete aufsuchen, wo Bäume geschützt werden sollten. Und die Einbeziehung weiterer Akteure, nämlich zunächst der Bevölkerung, wäre sinnvoll. Erste Schritte sind gemacht, aber es braucht noch mehr Resonanz.

Für weitere Module des Konzeptes sollen deshalb einige Fragen gestellt werden – über das, was zu tun ist, nämlich:

  • Was können Stadtbäume für BürgerInnen leisten und was können BürgerInnen für Stadtbäume leisten (dabei auch: Welchen Nutzen haben Stadtbäume für BürgerInnen noch außer klimatischen Begünstigungen?)
  • Welchen konkreten Beitrag liefern Stadtbäume für den Schutz der Biodiversität?

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Wassergymnastik in Unna

Im Hellweger Anzeiger sind in den letzten Tagen vermehrt Leserbriefe veröffentlicht worden, in denen die Politik zum Handeln gegen die Schließung der Schwimmbecken im Katharinen-Hospital aufgerufen wurde. Ratsmitglied Michael Sacher hat sich für die Ratsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen nun noch einmal erkundigt, welche Möglichkeiten es denn geben könne eine Schließung noch zu verhindern.

Zunächst ist es so, dass die Schwimmbecken nicht der Stadt gehören, sondern eben in privater Hand vom Katholischen Krankenhaus betrieben werden. Hier könnte die Stadt auf Weisung der Politik also nur unterstützend tätig werden. Wenn die Stadt aber einen privaten Träger unterstützt, können natürlich zu recht alle anderen Träger fragen, warum wir nicht auch? Zum Beispiel das Evangelische Krankenhaus, das sein Schwimmbecken schon vor einigen Jahren aus finanziellen Erwägungen schließen musste. Also schon eine erste Zwickmühle

Im Gespräch wies das Krankenhaus daraufhin, dass allein die Renovierung des Beckens in einem hohen sechsstelligen Bereich läge; hinzu kämen natürlich noch die stetig wachsenden Betriebskosten, die in keiner Relation mehr zu dem Nutzen stünden.

Selbst wenn jetzt aber die Stadt (Politik und Verwaltung) eine finanzielle Unterstützung zusagen würde, müsste dieses Geld von einer anderen Investition abgezogen werden. Die Stadt Unna befindet sich in einem Sicherungshaushalt und darf nicht einfach zusätzlich Geld ausgeben. Nächste Zwickmühle.

Wir stehen hier also vor einem Dilemma. Es gibt sicherlich niemanden, der oder die sich gegen solch ein Schwimmbecken ausspräche, wenn die Kosten keine Rolle spielen würden. Wir, die Stadt, haben dieses Geld aber nicht über und selbst wenn wir dieses Geld übrig hätten, könnten wir es nicht einfach einem privaten Träger zur Verfügung stellen.

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Pulse of Europe am 2. Juli

Das Bündnis Pulse of Europe ruft im Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft Europas am 2. Juli im Kurpark (Zugang Parkstraße) zu einem großen Picknick auf. Wir freuen uns auf Euch und sind selbst natürlich auch vor Ort!

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Stadtradel-Finaltour

23. Juni 2017 um 17:00 – 19:00

Start Rathaus
Rathauspl. 1
59423 Unna
Deutschland

Nach 30 km  geht es gemeinsam zur kleinen Abschlußfeier im portugiesischen Zentrum im Bornekamp.

Bei der Abschlußtour und beim Preisfest am übernächsten Sonntag im Bornekamp-Bad ist natürlich auch gut Gelegenheit nicht nur über Ergebnisse sondern auch über Erlebnisse beim Stadtradeln zu sprechen…

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Energiewende statt Regulierungswut

„Klimaschutz betrifft uns alle, fängt bei jeder einzelnen Person an und muss darüber hinaus in Städten, in ganz Deutschland und auf der ganzen Erde fortgeführt werden.“

So schreibt es die Kreisstadt Unna auf ihrer Homepage, wenn man sich über den european energy award informiert, an dem auch unsere Stadt seit Jahren erfolgreich teilnimmt. Umso erstaunlicher finden wir nun, dass der Weg zu einem sinnvollen Klimaschutz durch denkwürdige Regulierungen massiv verhindert wird.

Im Detail sollen Dächer im Westteil der Innenstadt nur mit Ausnahmegenehmigung mit einer Solaranlage versehen werden können, um das einheitliche Stadtbild nicht zu verunstalten. Nun stellt sich die Frage, wie ernst man die Bemühungen um Klimaschutz nehmen kann, wenn sinnvolle Beiträge zum Klimaschutz durch solche Hürden nicht realisiert werden können.

Auch die Grünen sind für den Erhalt einer historischen Altstadt – und diese haben wir in Unna glücklicherweise trotz strittiger Neubauten wie die City-Residenz oder den Müllerkomplex – doch sind die Solaranlagen in der Regel nicht mal im Sichtfeld der Bürger*innen, denn ein ganzheitlicher Blick über die Dächer der Unnaer Innenstadt ist nur selten gegeben.

Nach der neuen EnEV sind die Eigentümer von Gebäuden verpflichtet, Maßnahmen zur Energieeinsparung vorzunehmen, vorzugsweise wird der Einsatz von regenerativen Energien oder Wärmedämmmaßnahmen gefördert. Letzteres, nämlich die gesichtslose Verkleidung der Fassaden mit Styroporplatten kann nicht im Interesse einer Gestaltungssatzung in einer kleinteiligen Altstadt sein.

Als Vorreiter müssten wir viel mehr deutliche Akzente setzen indem wir aktiv für eine Energiewende einstehen, die am Beispiel einer Solaranlage sogar größtenteils von den Bürger*innen selbst gestemmt wird. Wir als Politker*innen müssen den Rahmen geben, indem jeder sich einbringen kann und will.

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