Wir denken bei Widerstand nur an den Widerstand gegen Entwicklungen, ökonomische, politische, militärische Entwicklungen. Wir denken immer nur an Diktaturen. Den Widerstand in der Demokratie haben wir noch nicht entdeckt. Wir denken immer nur an Diktaturen oder totalitäre Systeme, während wir doch auch innerhalb der demokratischen oder republikanischen Systeme Campagnen ausgeliefert sind, die wir gar nicht merken. Wenn ich meinen Kindern zu erklären versuche, was 1933 passiert ist, wie widerstandslos im Grunde das deutsche Volk dem Faschismus verfallen war, kann ich ihnen das nur erklären, indem ich sie bei der heutigen Situation packe. „Widersteht ihr dem Konsum?“ frage ich zum Beispiel. Widerstand in diesem Sinne, finde ich, ist die einzige Existenzmöglichkeit, jedenfalls das Gegenteil davon ist, widerstandslos alles mitmachen. Aber um Widerstand zu leisten, dazu gehört eben Phantasie.

Heinrich Böll, 1982. Aktueller denn je. Auch deshalb bereitet Grün-Unna eine kleine Ausstellung zur Aktualität des Nobelpreisträgers vor.

Weiterlesen »

Offener Brief zur geplanten Boccia-Bahn in Mühlhausen

Liebe Frau Raupach,

wir haben uns nach einigen Irritationen in der Debatte um einen möglichen Bouleplatz in Uelzen-Mühlhausen ausgiebig sachkundig gemacht und ich hoffe, dass wir Ihre Befürchtungen aufheben können.

In Unna sind in den letzten Jahren immer mehr Bouleplätze entstanden, wie Sie der kleinen Liste entnehmen können:

http://www.gruene-unna.de/wp-content/uploads/2019/04/Boule-Orte-2019.pdf

 Die Plätze im Kastanienhof und beim Generationen-Wohnen an der Weberstraße entstanden auf ausdrücklichen Wunsch der Anwohner. Auch der letzt-eröffnete Platz in Kessebüren wurde vom dortigen Heimatverein errichtet und wird von ihm betreut.

Unnas meist-bespielter Boule-Platz auf dem Neumarkt mit 6 Bahnen wird mehrfach in der Woche von unterschiedlichen Gruppen genutzt. Im Sommer treffen sich dort bis zu 50 Menschen zum friedlichen Spielen und Gesprächen. 36 Spieler können maximal mitkugeln. Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt und Anlieger berichten, dass seit der Anwesenheit der Boulespieler die konfliktgeladenen Aufläufe von Jugendlichen fast gänzlich zum Erliegen gekommen sind. Ähnlich hatten die Jugendprobleme auf dem Nicolai-Schulhof entspannt, als dort Unnas erster Bouleplatz entstanden war. Er wurde leider gepflastert. Aber Anwohner berichten noch heute von der positiven sozialen Kontrolle durch das friedliche Bespielen.

Nach unseren Erkundungen soll in Ihrem Ortsteil eine Anlage mit 2 Spielbahnen entstehen, was maximal ein Dutzend Mitspieler ermöglicht. Das macht die Bahn für Spieler von außerhalb Ihres Ortsteils eher unattraktiv. Feste, offene und angenommene Bouletreffs gibt es wie oben beschrieben freitags auf dem Neumarkt und sonntags in Lünern hinter dem Hallenbad, wo auch genügend Platz für gut 40 Mitspieler ist.

Von daher wird der Platz bei Ihnen wohl ein Nachbarschaftplatz für Dorfbewohner werden, der für diese fußläufig erreichbar ist. Die Kerngruppe dürfte aus den Dorfsportvereinen kommen.

Immer mehr Sportvereine haben Boule als Generationen-Sport entdeckt. So spielen im TVE-Lünern drei Ligamannschaften. Allerdings trainieren sie fast immer offen für neugierige Neueinsteiger.

Wir vermitteln Ihnen gern Kontakt und Leihkugeln, damit Sie sich selbst ein Bild von der friedlichen Stimmung rund um Bouleplätze machen können. Der kleine Film des Hellwegers

https://www.youtube.com/watch?v=AJBjdAOab28

wurde in knapp zwei Jahren 5580 Mal rekordmäßig angeklickt und erklärt die einfachen Regeln. Die Lautstärke des Klickens bei trefflichen Bouleschüssen ist niederschwellig, ebenso dürfte der Jubelpegel kaum hörbar sein, klatscht man sich beim Boule nur dezent nach dem Spiel ab.

Alkoholprobleme auf Unnas Bouleplätzen sind uns nicht zu Ohr gekommen, eher das oben geschilderte Gegenteil. Erfreulich hörten wir, dass über Sportvereine und Schule Toilettenzugang geregelt werden kann. Auch hier sind uns in Unna keine Probleme bekannt geworden, in Kessebüren, Kastanienhof und Weberstraße funktionieren auch hier nachbarschaftliche Lösungen.

Ich hoffe, wir konnten Ihnen einige Angst nehmen. Vielleicht konnten wir sogar Ihr Interesse an dem kommunikativen Spiel wecken. Mehr zu Geschichte und Charme des Spiels können Sie vielleicht auch der kleinen Broschüre entlocken, die auch Geschichten aus Unnas Boule-Geschichte erzählt:

http://www.gruene-unna.de/wp-content/uploads/2018/07/PI-4a-Boule-Broschuere-2008.pdf

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Dorf ein gutes Jahr. Vielleicht kann das Spiel auf dem Bouleplatz auch dazu beitragen, dass sich die dörflichen Kernspannungen, die wohl auch die Bouleplatzdebatte mitbestimmen, ein wenig befrieden…

 

Mit herzlichem Gruß

Charlotte Kunert

Fraktionsvorsitzende

 

Die Anfrage findet sich im Ratsinformationssystem der Stadt Unna

Weiterlesen »

Hass gehört nicht zu uns!
Hass gehört nicht zu unserem Land, nicht zu unserer Stadt.
 
Unsere Gedanken und Herzen sind bei den Menschen, die um die Toten trauern.
Wir verurteilen die feige Ermordung von 10 Menschen in Hanau aus purem Hass mit rechtsextremen Motiven aus schärfste!
Wir kämpfen gegen Rassismus, Hass und Hetze Seite an Seite mit allen aufrechten Menschen, denen unsere friedliche Heimat wichtig ist.
Angst und Terror dürfen niemals wieder in Deutschland Fuß fassen – wir müssen wehrhaft sein gegen die brutalen Angriffe auf unsere Zivilgesellschaft.
Die Würde des Menschen ist unantastbar!
 
 

Weiterlesen »

Laster-Lager erstickt noch mehr Lebensqualität

Wenig öffentlich diskutiert rollen neue Lasterfluten auf Unna zu. Dortmunds-LKW-Sperren, Woolworth-Lager-Eröffnung, Westtangente, OWIIIa, Autobahnkreuz-Aufrüstunmg, Baustellen- und Mautvermeidungsverkehre… Wirtschaftsförderer von Kreis und Stadt Unna setzten seit 30 Jahren einseitig auf Laster-Logistik. Flächenfraß, kaputte Straßen, Beipassversuchs-Straßenbau, Staus, Lärm und Abgase. Der Titel „Lagerhaus der Nation“ kostet Lebensqualität, Zukunftsoptionen und Leben.

Dass in Zeiten des Klimanotstandes, in denen selbst die Bundesregierung die Notwendigkeit einer Verkehrswende, ganz besonders im Diesel-LKW-beherrschten Güterverkehr,  erkannt hat, versiegelt Unna Ackerflächen für ein Woolworthlager, fernab von jeder Bahnanschlußmöglichkeit. Woolworth sperrt Unnas wichtigste Frischluftschneise Richtung Königsborn. Die Bundesregierung plant jetzt auf der gegenüber-liegenden Autobahnseite  in den noch offenen Luftzug für Oberstadt und Massen ein großflächiges Laster-Sammellager auf freiem Acker.

Weiterlesen »

Kahlschlag auf dem Mühle Bremme Gelände

Politik die wirkt! Dank der Stimmen von SPD und CDU wurde heute ein völliger Kahlschlag auf dem Gelände der Mühle Bremme vollzogen. Hier steht so gut wie kein Baum mehr, die Holzstapel liegen haushoch auf dem Gelände! Im Augenblick kreisen noch die Sägen um auch die Kastanien vorne am Königsborner Tor zu fällen.

Weiterlesen »

Grüne auch nach Überarbeitung der Pläne gegen großflächigen Einzelhandel auf Grünfläche in Massen

Trotz einiger Ergänzungen und Änderungen in den Planungen zum Einzelhandeldoppel auf der letzten zusammenhängenden Grünfläche in der dörflichen Mitte von Unna-Massen sind die Grünen weiterhin gegen das Gesamtprojekt. „Auch wenn jetzt eine Solaranlage das Dach ziert und ein paar mehr Stellplätze für Fahrräder angedacht sind, wird eine wertvolle Fläche versiegelt und eine Frischluftschneise zugebaut, um eine Einzelhandelsansiedlung zu ermöglichen, die von den Massener BürgerInnen in großen Teilen selbst gar nicht gewollt ist.“ Äußert sich Claudia Keuchel, Vorstandssprecherin von B90 /Die Grünen in Unna zum Vorhaben. Unna Massen ist gut und ausreichend nahversorgt.

Durch die Aufgabe des alten LIDL Standortes entstünden gerade einmal ca. 400 m² mehr Verkaufsfläche. Dafür müsste aber der letzte wertvolle Grünzug des bäuerlich geprägten Dorfes geopfert werden. Nach zahlreichen Gesprächen ist weder der Bedarf noch die Notwendigkeit, genau auf diesem Stück Land eine Ansiedlung zu ermöglichen, ersichtlich.

Das bald fortzuschreibende Klimaschutzkonzept empfiehlt ausdrücklich, keine Grünflächen für den Einzelhandel aufzugeben (Seite 35 Punkt 4.6). Dieses einstimmig entschiedene Konzept sollte in Anbetracht der klimatischen Herausforderungen endlich ernstgenommen werden und nicht für monetäre Einzelinteressen immer wieder ignoriert werden.

Im Sinne unserer Überzeugung, global zu denken und lokal zu handeln, können wir Grüne uns vorstellen, die Fläche ökologisch noch weiter aufzuwerten. Insbesondere der Bachlauf könnte aufgewertet  und die Verweilqualität generationenübergreifend  für Menschen durch Baumpflanzungen und dem Anlegen von Pfaden angehoben werden. „Wir wollen mit den BürgerInnen dieses Stück Heimat lebenswert entwickeln und gestalten“, so Charlotte Kunert, Fraktionsvorsitzende und Claudia Keuchel unisono abschließend.

Weiterlesen »

Auf das, was da noch kommt – Unnas Grüne starten mit Neujahrsempfang in die Kommunalwahl.

Mit dem Einspieler „Auf das, was da noch kommt“ von Max Gieisinger und Lotte betritt Claudia Keuchel die Bühne des Schalanders  der Lindenbrauerei und stellt sich dem Publikum als grüne Bürgermeisterkandidatin vor. Die Frau, die zehn Jahre in der Kulturabteilung der Stadt Unna gearbeitet hat, zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt moderiert und nun als Referentin für Kulturelle Bildung in Gelsenkirchen zuständig ist, spricht von einer großen Herausforderung. Ja, sie musste sich das gut überlegen, in Zeiten, in denen Bürgermeister sich zurückziehen, weil sie von der politischen Rechten bedroht werden, in Zeiten der Klimakrise, die  jede Kommune vor große Herausforderungen stellt. Aber, so Claudia Keuchel, sie will das und traut es sich zu. Die Kulturarbeit ist dabei ein positiver Erfahrungshintergrund, kennt man sich doch da mit der Vernetzung ganz unterschiedlicher Arbeitsbereiche und Menschen aus und weiß, dass etwas nur gelingt, wenn die Verwaltung gewürdigt wird und dadurch motiviert arbeiten kann. In Wirtschaft, Umwelt, Verkehr und Kultur sieht Claudia Keuchel zentrale kommunale Politikfelder. So müsse mit Mittelstand und Gewerbe ein kommunaler Green New Deal ausgehandelt werden. Die Bürgermeisterkandidatin kündigt Baum- und Pflanzaktionen an, will den Tierschutz fördern und die heimischen Landwirte zur Kreislaufwirtschaft ermuntern. Der Radwegebau soll intensiviert und eine Digitalisierungsoffensive gestartet werden.

Das Votum des Bürgerbegehrens zur Eishalle respektiert Claudia Keuchel ganz selbstverständlich, obwohl es nicht die Parteimeinung der Grünen widerspiegelt. Der Initiative bietet sie konstruktive Zusammenarbeit an. Mit einem Bürgerhaushalt, den es z. B. in Kamen schon gibt, sollen Unnaerinnen und Unnaer in Zukunft stärker mitbestimmen können, wofür ihr Geld ausgegeben wird. Stadtplanung muss sich ökologisch und nachhaltig ausrichten, den neu geplanten Einzelhandel in Massen lehnt Claudia Keuchel als überdimensioniert ab. Im Kulturbereich will sie die Ergebnisse des aktuellen Kulturgutachtens innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Dem inzwischen schon etwas abgetretenen Bibelzitat „Suchet der Stadt Bestes“  (Jeremia 29,7)“ nimmt die Kandidatin allen Schwulst und sagt:  „Andere suchen der Stadt Bestes, wir finden es!“. Da ist der Applaus dann groß. Vollständige Rede von Claudia Keuchel als PDF-Datei

Dem Auftritt von Claudia Keuchel vorangegangen war ein musikalisches Intermezzo mit „Filin und Leon Radix“, die mit Gitarrenmusik und Gesang eher ruhige, nachdenkliche Töne anschlugen – wohltuend als Kontrast zur markigen Wahlkampferöffnung, die von Michael Sacher kundig und straff moderiert wird.  Sängerin und Sänger werden beide in den nächsten Wochen in der Lindenbrauerei auftreten.

Den Mittelteil der Veranstaltung macht ein Beitrag von Charlotte Kunert, der grünen Fraktionsvorsitzenden aus, die trotz Differenzen in manchen Politikfeldern die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Werner Kolter lobt, der ebenfalls unter den Gästen ist. Charlotte Kunert bekräftigt die Notwendigkeit der Einrichtung  einer Stabsstelle Klimaschutz als beim Bürgermeister angesiedelte Querschnittsaufgabe, lehnt die Einzelhandelsplanungen für die Mühle Bremme ab und setzt über die grüne Kommunalpolitik das Motto „Unna wird nachhaltiger“. Froh ist sie über die Entscheidung, die Realschule nicht in die Einflugschneise des Dortmunder Flughafens zu setzen. Der Grünen Jugend, die sich in der Fridays-for-Future-Bewegung engagiert, gilt der besondere Dank der Fraktionsvorsitzenden. Vollständige Rede von Charlotte Kunert als PDF-Datei

Als Sprecherin der Grünen Jugend berichtet die 17jährige Eva-Lotta Vogt über ein Jahr vielfältigen Engagements von Demonstrationen bis hin zum veganen Kochen. Erfreulich, dass die Jugend in Unna so eine Stimme hat!

Der grüne Landratskandidat Herbert Goldmann spricht von den realen Chancen, die grüne Spitzenkandidaturen heute haben und von der Gratwanderung zwischen einem gesunden Selbstbewusstsein und Überheblichkeit.

Am Anfang der Veranstaltung steht die Preisverleihung an Menschen, die nach dem Motto des Zauberers von Oz „Mit  Verstand, Mut und Herz“ das Leben in unserer Stadt auf den guten Weg bringen. Ronja Kossak würdigt in einer feinfühligen Laudatio zum einen die Initiative „KunstOrtUnna“, die in diesem Jahr die ganze Stadt zum Ausstellungsort für Malerei, Zeichnung, Foto und Skulptur gemacht hat. Ein Folder bündelt alle künstlerischen  Aktivitäten. Die Sprecherin der Initiative, Lina Frubrich, dankt besonders der Kulturverwaltung für die Hilfe. Den anderen Preis bekommt Reinhard Heckmann, Land-, Forstwirt und Jurist aus Billmerich, der auf sechs Hektar ehemals landwirtschaftlicher Fläche 23.000 Neupflanzungen ansiedelt, bei denen die Eiche eine besondere Rolle spielt. Es geht darum, viel CO2 mit Pflanzen zu binden, die dem Klimawandel widerstehen. „Eigentum verpflichtet“ sagt der Jurist, der in seiner Rede auch um Gottes Segen bittet – etwas Neues in einer grünen Veranstaltung. Vollständige Rede von Ronja Kossack als PDF-Datei

Claudia Keuchel verlässt die Bühne mit Giesinger und Lotte und nimmt dabei nicht allzu wörtlich, wie das Lied fortfährt: „ Auf das, was da noch kommt, Auf jedes Stolpern, jedes Scheitern, Es bringt uns alles ein Stück weiter zu uns“ …  und schließlich noch weiter ins Rathaus zu Unna.

Manfred Hartmann

Weiterlesen »

Antrag auf Erweiterung des Fahrradparkhauses

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Entwicklung von Möglichkeiten zur Erweiterung des Fahrradparkhauses am Bahnhof Unna, sowie die Prüfung, inwiefern weitere sichere Fahrradstellplätze auf der nördlichen Bahnhofseite einrichtbar sind.

Begründung

Die momentan verfügbaren Stellflächen sind in der Radstation bereits jetzt schon nicht mehr bedarfsdeckend. Durch den zu erwartenden und gewollten Anstieg von Fahrradnutzer*innen sollte bereits jetzt über eine entsprechende Erweiterung der Flächen nachgedacht werden, auch um die Anreise mit dem Rad noch attraktiver zu gestalten. Die bisherigen Nutzungszahlen sprechen dafür, dass das Angebot sehr gut angenommen wird und unbedingt ausgebaut werden sollte.

Die nördlich vom Bahnhof gelegenen Stellflächen bieten keinen Diebstahlschutz und sind nicht überdacht. Hier könnte eine sichere Fahrradparkanlage den Parkdruck mildern.

Weiterlesen »

Klimaschutz mit neuem „Management“ endlich zur Chefsache machen

„Klimaschutz muss im Rathaus endlich zur Chefsache (oder Chefinsache) werden.“ Claudia Keuchel, grüne Bürgermeisterkandidatin und neue Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Unna, ist froh, dass endlich Bewegung in die Einstellung eines/r Klimaschutzmanager/in kommt.

„Erst am vorigen Wochenende beim Tag der Weide hat mich sehr beeindruckt, wie viele Menschen sich in Unna tatkräftig für die Natur einsetzen. Den Bürger/innen ist Handeln im Sinne des Klimaschutzes schon lange enorm wichtig – es ist Zeit, dass auch die Stadtverwaltung in die Lage versetzt wird, dem Klimaschutz die nötige Priorität einzuräumen.“, sagt Claudia Keuchel. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, fordern die Grünen in Unna gemeinsam mit der grünen Ratsfraktion, nicht nur die Einstellung eines/r Klimaschutzbeauftragten, sondern auch die Umwandlung des Umweltamts in eine neue Stabsstelle „Klima und Umwelt“ mit dem bisherigen Leiter an der Spitze.

Weiterlesen »

Stellenbewertung und Anbindung im Geschäftsverteilungsplan

In einem offenen Brief bittet die Fraktion Herrn Bürgermeister Werner Kolter im Geschäftsverteilungsplans den Bereich Umwelt höher zu gewichten.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

in seiner Sitzung am 26.06.2019 hatte der ASBV die Einrichtung einer förderfähigen Stelle eines bzw. einer Klimaschutzmanagers/in beschlossen. Bereits in mehreren Gremien sowie in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Beigeordneten Wigant hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen darauf hingewiesen, dass sich die Bedeutung des Klimaschutzes auch in der Bewertung der Stelle widerspiegeln möge.

Weiterlesen »