Anträge

Grüne regen Umdenken zum geplanten Lasterparkplatz in Afferde an

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna beantragt:
Alle beteiligten Ebenen sollen um ein Umdenken in der Planung zum „Autobahnparkplatz Grafschaft Mark“ gebeten werden. Bundesverkehrsministerium, Straßen NRW, Unnas Bundestags- und Landtagsabgeordnete sollten wissen, welche Zumutungen auf die ohnehin schon besonders verkehrlich extrem belastete Stadt Unna zukommen. A-44-Ausbau, Autobahnkreuzausbau, OWIIIa und mehr, bereiten immer mehr Bürger*innen Angst und Schlaflosigkeit. Die Großversiegelung wird die Nord-Süd-Hauptfrischluftschneise endgültig unterbrechen und einen der letzten Rehwildwechsel in Unnas Westen kappen. Unnas Stadtteil Afferde wird nach Woolworthlager, Westtangentenzusatzverkehren weitere Lebensqualität genommen.
Wenn das Projekt nicht abgewehrt werden kann, sollte Unna den nie genutzten Autobahnstumpf zwischen Kreuz Unna-Ost und Iserlohnerstraße als Standort anbieten. Das war eine Bürgeranregung an die Grüne Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel: „Hier könnte unnötig versiegelte Fläche vorerst sinnvoll genutzt werden, um den Parkdruck des LKW-Verkehrs kurzfristig zu mindern.“
Ausdrücklich unterstützt Unna Verbesserungen für die schlimme Lage der LKW-Fernfahrer. Es ist ein Skandal, dass viele Lagerhäuser in Unna, ihre Parkplätze und Sozialräume für ihre Lieferanten sperren. Sie sind schuld, dass zum Beispiel im „Karstadt-Wäldchen“ an Giesser-/Schlosserstraße die Verhältnisse zum Himmel stinken.
In Zeiten höchster ökonomischer Risiken (durch Corona unberechenbar verschärft) und Verkehrswendezwänge (ohne Wende aus der LKW-dominierten Logistik sind die deutschen Klimaziele nicht erreichbar) macht es Sinn, klimabedrohende Eingriffe sorgsam zu überdenken.

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Grüne schlagen mit Gutachten verändertes Verkehrskonzept für Hertinger Tor vor

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna schlägt ein verändertes Verkehrskonzept für die Hertinger Straße vor, hier insbesondere für den Bereich von der B1 Kreuzung bis zur Kampstraße.

Durch einen Gutachter haben sie Alternativen zum von der Verwaltung vorgeschlagenen Kreisel an Hertinger Straße / Brockhausstraße erarbeiten lassen und ein Konzept gefunden, welches nicht nur die geplante Fällung von mindestens 9 Bäumen zur Änderung der Verkehrsführung obsolet macht, auch Fahrradfahrer*innen und andere schwache Verkehrsteilnehmer*innen werden deutlich stärker in den Planungen berücksichtigt. Die Lösung sieht vor, dass die Hertinger Straße von der B1 bis mindestens zur Kampstraße als Einbahnstraße geführt wird. Radverkehr darf weiterhin in beide Richtungen passieren. Durch den Wegfall einer Fahrspur ergibt sich die Möglichkeit, im Bereich größere Räume für Rad- und Fußverkehr zu ermöglichen. Auch aus sicherheitstechnischen Gründen ergeben sich Vorteile, weil die unübersichtliche Einmündungssituation an der Brockhausstraße durch den Spurwegfall deutlich verbessert wird.

Der sonst nördlich zur B1 laufende Verkehr kann dann über die Massener Straße / Feldstraße oder über die Wasserstraße / Iserlohnerstraße auf die B1 abgeführt werden. Ob die alternativen Streckenabschnitte ausreichend leistungsfähig sind, gilt es im Rahmen einer vertiefenden Untersuchung zu prüfen. Zusätzliche Vorteile ergeben sich auch bei der Leistungsfähigkeit an der Ampel zur B1. Da von nördlicher Seite nur noch Radfahverkehr passieren darf, ergeben sich bessere Ampelschaltzeiten, die die Wartezeit an den anderen Richtungen verkürzt.

Nicht zuletzt ist es den Grünen wichtig, den vorhandenen Baumbestand mit vorraniger Priorität zu schützen. Mit dem aufgezeigten Konzept ist es möglich, die verkehrliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu verbessern, unter Berücksichtigung des ohnehin kargen Baumbestands.

Dateien: Stellungnahme der IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH zur verkehrlichen Situation an der Hertinger Straße (PDF)

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Grüne Fraktion stellt Antrag auf Fahrradzone innerhalb der Innenstadt

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Einrichtung einer Fahrradzone innerhalb der Innenstadt. Die Fußgängerzone soll auch weiterhin ausschließlich für Fußgänger*innen freigegeben werden.

Begründung
Durch die neue StVO Novelle ist es möglich nicht nur einzelne Straßen als Fahrradstraße auszuweisen, sondern auch ganze Straßenzüge, ähnlich wie Tempo30-Zonen. Mit der Ausweisung des Bereichs innerhalb des Verkehrsrings, käme dem Fahrrad eine ganz neue Bedeutung in der Hierarchie der Fortbewegungsmittel zuteil.
Mit kostengünstigen Mitteln wäre hier ein großer Bereich in Unna fahrradfreundlicher gestaltet. Insbesondere wegen der anstehenden Neubewerbung in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, wird es an der Zeit, dem Fahrrad einen angemessenen Platz im Verkehrsraum einzuräumen und in Unna wirkliche Verbesserungen für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel herbeizuführen.
Die Fahrradzone soll mit dem Zusatz ausgeschildert werden, dass Autos die Zone passieren dürfen. Diese müssen sich dann aber fortan dem Radverkehr unterordnen, was zu mehr Rücksicht führt und die Fahrradfahrer*innen sicherer ihren Weg durch die Stadt machen können. Deutlich fordern wir weiterhin, dass nun endlich die Umgehungsrouten zur Fußgängerzone entsprechend ausgeschildert werden.

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Grüne stellen Antrag auf Renovierung von Jugendhütten und Spielplätzen

Die Grünen im Rat der Kreisstadt Unna beantragen zeitnah finanzielle Mittel zur Renovierung und Aufarbeitung der Spielplätze und der „Jugendhütten“ in Unna und unterstützende Hilfsmaßnahmen für freiwillige Helferinnen und Helfer der Stadtbetriebe und der Werkstatt Unna (auch dort befinden sich zahlreiche Jugendliche, die die Anlagen nutzen) zur Verfügung zu stellen.
Exemplarisch sollen die Spielplätze in Unna Lünern und Massen entsprechend aufbereitet werden. Weitere Informationen im nachfolgenden Antrag.

2018_08_14_Antrag_Renovierung_von_Spielplaetzen_und_Jugendhuetten

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Grüne Unna stellen Antrag auf Rotmarkierung & Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des Königsborner Tors

Auch nach Installation von Pollern und Zickzackmarkierungen gibt es immer wieder Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. Mit entsprechenden Rotmarkierungen und der Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des königsborner Tors soll hier Abhilfe geschaffen werden.

2018_08_06_Antrag_auf_Markierung_des_Radanschlusses_Koenigsborner_Tor_und_Autohalteplatz

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Ratsantrag von B90 / Die Grünen: Gestaltungssatz für Unna-Süd-Ost

die Fraktion Bündnis90/Die Grünen stellt den Antrag, dass für den Bereich von der Wasserstraße/ Ecke Aspersweg bis zum Kessebürener Weg/Ecke B1 eine Gestaltungsatzung für Neubauten erstellt wird. Im südlichen Bereich soll die Gestaltungsatzung ebenfalls die Straßen winklig zur Iserlohnerstraße / Ecke Schiller Straße und Seminarstraße umfassen und den Bereich zwischen Pestalozzi und Herder Straße.

Auch in Unna besteht eine große Nachfrage an Baugrundstücken. Gerade im letzten ASBV wurde über eine mögliche Hinterlandbebauung in Königsborn gesprochen. Ebenso gibt es aber auch im Bereich des Kessebürener Weges und der Iserlohner Straße z. T. sehr große Grundstücke, die auf eine (Neu-)Bebauung warten.

Weitere Informationen und Bildbeispiele können der folgenden PDF entnommen werden:

04. Juni 2018 – Antrag zur Erstellung einer Gestaltungssatzung für Unna-Süd-Ost

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Antrag von B90 / die Grünen: Gebührenordnung für städtische Stellflächen

Die Fraktion B90 / Die Grünen im Rat der Kreisstadt stellt am heutigen Tag den Antrag, städtische Stellflächen an öffentlichen Gebäuden mit einer Gebührenordnung zu versehen. Die Bewirtschaftung solcher Flächen ist im interkommunalen Vergleich gängige Praxis und vor allem auch in der Privatwirtschaft etabliert. Hier kann die Kreisstadt Unna eine wichtige Einnahmequelle ausschöpfen um einen weiteren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu schaffen. Weitere Details finden sich im Antrag:

2018_05_22_Antrag_auf_Erhebung_einer_Stellplatzgebuehr_zur_Haushaltskonsolidierung

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Gemeinsamer Antrag auf Änderung der Haushaltskonsolidierungskommission

Die Grünen Unna, FDP, FLU und Die LINKE stellten am heutigen Dienstag einen gemeinsamen Antrag für den Rat der Kreisstadt Unna. Ziel ist es, das Verfahren innerhalb der Haushaltskommission zu vereinfachen um Doppelarbeiten zu vermeiden und effizienter zu arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Schaffen von mehr Transparenz. Wir möchten, dass die Bürger*innen direkt mit einbezogen werden in die Entscheidungen die getroffen werden.

20. Februar 2018 – Gemeinsamer Antrag mit FLU, FDP und Die LINKE – Antrag auf Änderung der Haushaltskonsolidierungskommission.pdf

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Unna soll pestizidfreie Kommune werden

In einem kürzlich gestellten Antrag fordert die Fraktion B90 / Die Grünen eine Verzichtserklärung für Pestizide auf kommunalen Flächen. Die Stadt Unna setzt erfreulicherweise seit einigen Jahren bereits keine Pestizide mehr ein. Um in den Katalog der pestizidfreien Kommunen des BUND aufgenommen werden zu können, soll sich die Kreisstadt Unna zu einem freiwilligen Verzicht erklären.

Antrag_auf_pestizidfreie_Kommune_07_12_2017

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