Grüne Unna stellen Antrag auf Rotmarkierung & Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des Königsborner Tors

Auch nach Installation von Pollern und Zickzackmarkierungen gibt es immer wieder Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern. Mit entsprechenden Rotmarkierungen und der Einrichtung eines Kurzzeitparkplatzes nördlich des königsborner Tors soll hier Abhilfe geschaffen werden.

2018_08_06_Antrag_auf_Markierung_des_Radanschlusses_Koenigsborner_Tor_und_Autohalteplatz

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Unna schwitzt und es wird weiter gesägt

Dem Leserbrief im Hellweger Anzeiger von Christa und Alfred Buß zur anstehenden Baumfällung in Königsborn lässt sich inhaltlich nichts hinzufügen. Sie haben den Nagel des städtebaulichen Irrsinns mit ausgewogenen Worten auf den Kopf getroffen. Für uns als Bündnis 90/ Die Grünen in Unna bleibt, dieses bürgerschaftliche Engagement politisch zu unterstützen und grundsätzlich eine neu überlegte, ökologisch und sozial ausgerichtete Stadtentwicklung einzufordern.

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Lernen bei Lärm?

Zwar hat der Rat der Stadt Unna beschlossen einen Neubau für den Schulstandort Massen in die Einflugschneide des Dortmunder Flughafens zu legen – aber gegen die sieben Stimmen der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Rat.

SPD Ratsmitglied Bürger bringt nun mit seiner einfachen Lärmmessung das Problem sehr schön auf den Punkt und wir hätten uns gewünscht, das die verantwortlichen Planer das vielleicht schon gleich am Anfang der Überlegungen gemacht hätten.

Die einzige effektive Lärmschutzmaßnahme, die wir uns für eine gesunde Schule an diesem Standort vorstellen können, ist die Schließung des defizitären Flughafens Dortmund. Das wäre natürlich auch gleich eine kluge verkehrs- und klimapolitische Entscheidung.

Weitergehende Informationen: https://www.hellwegeranzeiger.de/Unna/Laermgutachten-fuer-Standort-der-Realschule-in-Massen-gefordert-Plus-1311701.html

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Grüne Brombeerjagd in heißen Zeiten

Mittwoch ist wieder Grüne Brombeerjagd. Die Rekordhitze hat macht auc dieser Ernte zu schaffen. Kahlschläge im Kurpark, am Güterbahnhof und an vielen Kleinbaustellen haben Unnas Brombeerreichtum deutlich gemindert. Doch noh ist genug für viele da.  Deshalb startet Grün am kommenden Mittwoch in den stachligen Reichtum. Dr. Götz Heinrich Loos, der Brombeerpabst, wird uns allerhand zu Artenreichtum, Sexleben und schmackhaften Nützlichkeiten der Früchtchen erzählen.

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Stellungnahme zur Planung von Dorfumgehungsstraßen

Unsere Kollegin Stephanie Schmidt aus dem Kreistag Unna hat bezüglich der Planungen zweier Ortsvorsteher aus Unna eine treffliche Stellungnahme veröffentlicht, welche auch die Meinung der Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna wiederspiegelt.

Als Mitglied im Kreistag Unna ist mir die schreckliche Planung einer Straße durch das wichtige Naturschutz- und Naherholungsgebiet 
im Osten Unnas schon seit Jahren bekannt (und wird seit dem auch vehement von den Grünen im Kreistag bekämpft): war 
es doch ein immer wiederkehrender Posten in den Haushaltsplänen des Kreises. Also nichts, was irgendein Lokalpolitiker 
oder eine Lokalpolitikern sich für das Sommerloch frisch überlegt hätten. 

Als Ortsvorsteher*in sollten sich beide zudem bewußt sein, dass mit einer solchen Umgehungsstraße an diesem Standort 
„ihre“ Bürger*innen von den in den vergangen Jahren mit viel bürgerschaftlichem und finanziellem Engagement ausgebauten 
Naturschutzflächen abgeschnitten würden und gerade dieser Naturschutzgedanke konterkariert würde: neuer Beton 
versiegelt den wichtigen naturbelassenen Boden und auch der folgenschwere 
Lärm beeinträchtigt das Bestreben, vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen anzusiedeln.

Zudem sollten die Ortsvorsteher wissen, dass schon seit Jahren ein Durchfahrt-Verbot für LKW, die länger als 10m sind, 
auf beiden genannten Straßen besteht. Es müssen die bestehenden Verkehrsregeln eingehalten UND KONTROLLIERT 
werden und der Bevölkerung in den Dörfern ist geholfen! Und das sehr kostengünstig, kurzfristig und umweltschonend - 
eine bessere Synergie ist kaum erreichbar.

Mit sommerlich grünen Grüßen
Stephanie Schmidt

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Leidensbild Verkehr braucht machbares Leitbild

Prof. Oscar Reutter, Wuppertal-Institut, stellt im Grünen Salon das Leitbild autofreies Elberfeld vor

Beim Stadtradeln besichtigte Team-Grün begeistert Schwertes erste 
autofreie Siedlung und nahm Ideen für Unna mit

Unnas Verkehrsleidbild ist der Stau. Das Kofferraum-Shopping bei Bremme, Campus-Autoparklätze im Kurpark, Parkhausneubaupläne auf der Busbahnhofstiefgarage… Die chronische Verstopfung ist machbar.

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Lernen mit Lärm – Schulneubau neben der Einflugschneise?

Gute 700 SchülerInnen besuchen zurzeit die Hellwegrealschule in Massen. Mindestens weitere 125 kommen jedes Jahr neu als Fünftklässler in den Genuss eine nigelnagelneue, zigmillionen teure Schule besuchen zu dürfen. Und all diese tausenden Kinder und Jugendliche schickt Unnas Politik zum Lernen direkt neben die Einflugschneise des Flughafen Dortmund. Jener Flughafen gegen den die Stadt auch klagt. Unsere Befragung von Massener Bürger*Innen, vor einem Einzelhandelsgeschäft ergab ein deutliches Meinungsbild. Weder die Sanierung der HRS im laufenden Betrieb, noch der jetzt anvisierte Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads war die mehrheitlich gewünschte Lösung. Sondern eine konzentrierte Suche und Gespräche über einen lärmfreien Standort an anderer Stelle in Massen.

Für andere Neubauten kann die Stadt auch viel Geld für Vorfinanzierungen o.ä. in die Hand nehmen und sehr entschlossen vorgehen.

Bis auf die Massener Wahlkreisvertreter glaubt niemand so richtig daran, dass die HRS noch vor dem neuen Grundschulkomplex gebaut wird. Daher haben wir auch noch Zeit für eine intensivere Suche. Aber hier übt sich die Gestaltungsmehrheit in Unnas Stadtrat in Eile. Aber warum nur? Man muss nur wollen.

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Grüne begeistert von Schwerter Ökosiedlung

Kann eine Wohnsiedlung ohne Autoverkehr funktionieren? Vieles spricht dagegen, hat man sich doch mittlerweile daran gewöhnt, die Einkäufe bequem bis vor die Haustür fahren zu können, wo meist mindestens 2 Stellplätze auf die schweren Gefährte warten. Dass diese Situation zwar denkbar praktisch ist, jedoch weit weg von einer zukunftsweisenden Lösung unseres viel zu hohen Individualverkehraufkommens ist, leuchtet ein, doch es scheint keine Alternativen zu geben. Wie es geht, zeigt die Ökosiedlung in Schwerte. Ein Quartier aus über 70 Häusern, gelegen im schönen Grün, verzichtet auf Stellplätze direkt am Haus. Die Folge davon: Zierliche Vorgärten, liebevoll gestaltete Straßenzüge, die ohne versiegelte Flächen vor der Tür auskommen.

Die Grünen haben sich am Sonntag im Zuge des Stadtradelns selbst auf den Weg gemacht um sich von der Machbarkeit zu überzeugen. Es ist angenehm ruhig in der Siedlung, Vögel zwitschern und die Menschen wirken entspannt. Die Gespräche mit Anwohnern zeigen: Hier sind nicht nur Vollblutökos unterwegs, sondern vor allem auch Menschen, die einfach die Ruhe genießen wollen und ohne lärmende Autos auskommen möchten. Vorwiegend Niedrigenergiehäuser wurden hier gebaut, die Stadt machte es zur Auflage, Dachbegrünung auf den Pultdächern anzulegen, eine ökologisch sinnvolle Maßnahme die gut in diese Siedlung passt. Auch wurde darauf geachtet, dass die Häuser nicht zu dicht stehen, man soll sich nicht eingeengt fühlen und entsprechend große Freischneisen sorgen für viel Natur und ermöglichen klimatisches Durchatmen.

In der Schwerter Siedlung ist nur das Be- und Entladen direkt vor dem Haus erlaubt, geparkt wird vor der Siedlung auf entsprechenden Stellplätzen. Für die Grünen ein realistischer Kompromiss, muss man sich doch eingestehen, dass es einfach Menschen gibt, die aufgrund fehlender Infrastruktur noch nicht auf das Auto verzichten können.

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